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Was sind Aktien?

Grundlagen, Funktionsweise und Handel verständlich erklärt

Wer heute Geld anlegen möchte, kommt am Thema Aktien kaum vorbei. Ob in Finanznachrichten, im Podcast oder im Gespräch mit Freunden – der Begriff fällt regelmäßig. Und doch wissen viele nicht genau, was sich dahinter verbirgt. Was ist eine Aktie eigentlich? Wie funktioniert der Handel? Welche Chancen und Risiken sind damit verbunden?

Unser Ratgeber liefert Ihnen die wichtigsten Antworten. Unabhängig davon, ob Sie erstmals investieren möchten oder Ihr Grundlagenwissen erweitern wollen: Hier finden Sie eine solide Grundlage, um Aktien besser zu verstehen und informierte Entscheidungen zu treffen.

1. Was sind Aktien?

Aktien sind Wertpapiere, die einen Anteil an einem Unternehmen verbriefen. Mit dem Kauf einer Aktie erwerben Sie einen Anteil an einer Aktiengesellschaft (AG) und werden Aktionär.1 Das Grundkapital einer AG ist in viele gleichwertige Teile aufgeteilt, wobei jede Aktie einen Anteil am Unternehmen repräsentiert. Je mehr Aktien jemand besitzt, desto größer ist seine Beteiligung.

Als Aktionär sind Sie am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beteiligt. Entwickelt sich das Unternehmen positiv, kann dies grundsätzlich den Aktienkurs beeinflussen. Umgekehrt tragen Sie auch das unternehmerische Risiko: Gerät das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten, kann der Aktienkurs fallen oder im Extremfall ein Totalverlust eintreten.2

2. Wie funktionieren Aktien?

Der Kurs einer Aktie, also ihr aktueller Preis, wird fortlaufend durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Möchten viele Anleger eine bestimmte Aktie kaufen, kann der Kurs steigen. Überwiegt hingegen das Verkaufsinteresse, kann der Kurs fallen.

An der Börse geben Käufer an, wie viele Aktien sie erwerben möchten und welchen Höchstpreis sie dafür zu zahlen bereit sind. Verkäufer legen fest, wie viele Aktien sie verkaufen möchten und welchen Mindestpreis sie akzeptieren. Stimmen Kauf- und Verkaufsauftrag preislich überein, kommt ein Handel zustande.

Wie sich ein Aktienkurs entwickelt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem Quartalszahlen, Veränderungen im Management, neue Produkte oder gesamtwirtschaftliche Entwicklungen wie Zinsentscheidungen und geopolitische Ereignisse. Auch die Erwartungen der Marktteilnehmer können die Kursentwicklung beeinflussen.

Aufgrund der unterschiedlichen Zeitzonen finden weltweit nahezu durchgehend Börsenhandel statt. Die einzelnen Börsen verfügen jedoch jeweils über feste Handelszeiten.

Viele Aktien sind außerdem Bestandteil von Indizes, die die Entwicklung eines bestimmten Marktsegments widerspiegeln. So umfasst der DAX die 40 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands, während der S&P 500 rund 500 der größten börsennotierten Unternehmen der USA enthält. Steigt ein Index, sind die Kurse der enthaltenen Aktien im Durchschnitt gestiegen. Fällt er, sind sie im Durchschnitt gesunken.

3. Warum geben Unternehmen Aktien aus?

Dass sich Unternehmen dazu entscheiden, an die Börse zu gehen, lässt sich in der Regel mit ihrem Kapitalbedarf begründen. Für Wachstum – etwa durch neue Produkte, den Eintritt in neue Märkte oder den Aufbau weiterer Standorte – werden erhebliche finanzielle Mittel benötigt. Eine Möglichkeit, diese zu beschaffen, ist der Börsengang, auch IPO (Initial Public Offering) genannt.

Beim IPO gibt das Unternehmen erstmals Aktien an die Öffentlichkeit aus und erhält im Gegenzug das dabei eingenommene Kapital direkt. Anders als bei einem Bankkredit muss dieses Geld nicht wieder zurückgezahlt werden. Stattdessen gibt das Unternehmen Anteile ab. Für Investoren bedeutet dies, dass sie am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beteiligt werden, aber auch dessen Risiken mittragen.

Allerdings ist der Börsengang nicht der einzige Weg, um über Aktien Kapital einzusammeln. Bereits börsennotierte Unternehmen können durch eine Kapitalerhöhung neue Aktien emittieren und so zu frischem Geld gelangen, das dann wiederum etwa zum Schuldenabbau, zur Finanzierung von Übernahmen oder für F&E-Investitionen genutzt werden kann.

Neben dem reinen Kapitalbedarf spielen unter Umständen auch andere Motive eine Rolle. Ein Börsengang erhöht nämlich ebenso die öffentliche Wahrnehmung eines Unternehmens, stärkt seine Reputation und kann die Mitarbeiterbindung verbessern, beispielsweise wenn Angestellte Aktienoptionen als Teil ihrer Vergütung erhalten. Gründer und frühe Investoren können ein IPO zudem nutzen, um ihre Anteile zu verkaufen und ihre Investition zu realisieren.

4. Welche Arten von Aktien gibt es?

Nicht alle Aktien sind gleich. Zwar verbrieft jede Aktie einen Anteil an einem Unternehmen, doch je nach Art des Wertpapiers unterscheiden sich die damit verbundenen Rechte und Eigenschaften teils erheblich. Die wichtigsten Aktienarten sind Stammaktien und Vorzugsaktien. Darüber hinaus gibt es weitere Unterscheidungen, etwa zwischen Inhaber- und Namensaktien.

Stammaktien:

Stammaktien sind die verbreitetste Form. Sie gewähren ihrem Inhaber das Stimmrecht auf der Hauptversammlung, also das Recht, bei wichtigen Unternehmensentscheidungen mitzuwirken. Dazu gehört zum Beispiel die Wahl des Aufsichtsrats oder die Abstimmung über die Verwendung des Gewinns. Wer viele Stammaktien hält, hat entsprechend mehr Einfluss.

Vorzugsaktien:

Vorzugsaktien funktionieren etwas anders. Hier verzichten Aktionäre für gewöhnlich auf ihr Stimmrecht, erhalten als Kompensation aber eine bevorzugte Behandlung bei der Dividendenausschüttung. Konkret bedeutet das Folgendes: Vorzugsaktien gewähren häufig einen Dividendenvorteil oder eine bevorzugte Dividendenzahlung. Die genaue Ausgestaltung hängt jedoch von den Bedingungen der jeweiligen Gesellschaft ab. Für Anleger, die weniger Wert auf Mitsprache legen und eine Aktie mit möglicher Dividendenausschüttung bevorzugen, kann dies interessant sein.

Inhaberaktien

Inhaberaktien sind in Deutschland die am weitesten verbreitete Form. Eigentümer ist grundsätzlich die Person, die die Aktie hält. Die Übertragung erfolgt daher vergleichsweise unkompliziert über den Börsenhandel.

Namensaktien

Bei Namensaktien wird der Aktionär im Aktienregister des Unternehmens eingetragen. Dadurch kennt die Gesellschaft ihre Aktionäre und kann diese beispielsweise direkt zu Hauptversammlungen oder über wichtige Unternehmensereignisse informieren.

Stückaktien

Stückaktien verbriefen keinen festen Nennbetrag, sondern einen rechnerischen Anteil am Grundkapital eines Unternehmens. Heute sind sie die gebräuchlichste Aktienform an deutschen Börsen.

Nennwertaktien

Nennwertaktien besitzen einen festen Nennwert, der auf der Aktie angegeben ist. Dieser Wert stellt den Anteil am Grundkapital dar und muss nach deutschem Aktienrecht mindestens 1 Euro betragen. Im Börsenhandel richtet sich der Aktienkurs jedoch nach Angebot und Nachfrage und nicht nach dem Nennwert.

In der Praxis begegnen Privatanlegern überwiegend Stammaktien großer börsennotierter Unternehmen. Dennoch hilft das Wissen über die verschiedenen Aktienarten dabei, Wertpapiere besser einzuordnen und deren Eigenschaften zu verstehen. Dabei gilt: Nicht jede Aktiengesellschaft gibt alle genannten Aktienarten aus. Welche Aktien verfügbar sind, hängt von der jeweiligen Gesellschaft ab.

5. Rechte und Pflichten als Aktionär

Durch den Kauf von Aktien werden Sie Aktionär und erwerben – abhängig von der jeweiligen Aktiengattung – verschiedene Rechte gegenüber der Aktiengesellschaft. Gleichzeitig sind Ihre Pflichten als Aktionär überschaubar.

Teilnahme- und Stimmrecht

Aktionäre haben grundsätzlich das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen. Dort erhalten sie Informationen über die Entwicklung des Unternehmens und können – abhängig von der jeweiligen Aktiengattung – ihre Aktionärsrechte ausüben. Inhaber von Stammaktien verfügen dabei in der Regel über ein Stimmrecht. Sie können beispielsweise über die Entlastung des Vorstands, die Wahl des Aufsichtsrats oder die Verwendung des Bilanzgewinns abstimmen. Dabei entspricht eine Stammaktie in der Regel einer Stimme. Wer mehr Stammaktien besitzt, verfügt daher grundsätzlich auch über mehr Stimmrechte.

Dividenden

Aktionäre können außerdem an Dividendenausschüttungen beteiligt werden, sofern das Unternehmen eine Dividende beschließt. Über die Zahlung und die Höhe der Dividende entscheidet die Hauptversammlung auf Grundlage des Gewinnverwendungsvorschlags von Vorstand und Aufsichtsrat. Eine Garantie gibt es also nicht. Wächst ein Unternehmen stark und investiert seinen Gewinn lieber ins eigene Geschäft, kann die Dividende auch ausfallen, ohne dass Aktionäre dagegen vorgehen könnten.

Informationsrechte

Aktionäre können sich über wichtige Entwicklungen des Unternehmens informieren. Auf der Hauptversammlung haben sie zudem im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften das Recht, Fragen zu den Tagesordnungspunkten zu stellen.

Bezugsrechte

Gibt eine Aktiengesellschaft im Rahmen einer Kapitalerhöhung neue Aktien aus, erhalten bestehende Aktionäre häufig ein Bezugsrecht. Dieses ermöglicht es ihnen, neue Aktien im Verhältnis ihres bisherigen Aktienbesitzes zu erwerben und eine Verwässerung ihrer Beteiligungsquote zu vermeiden. Unter bestimmten Voraussetzungen können Bezugsrechte jedoch ausgeschlossen werden.

Pflichten und Haftung

Was die Pflichten betrifft, fällt die Liste kürzer aus. Besondere Pflichten bestehen für Aktionäre in der Regel nicht. Sie müssen weder für Unternehmensschulden aufkommen noch zusätzliches Kapital nachschießen. Als Aktionär haften Sie grundsätzlich nicht mit Ihrem Privatvermögen für Verbindlichkeiten der Aktiengesellschaft. Ihr finanzielles Risiko ist grundsätzlich auf den Betrag begrenzt, den Sie für den Erwerb der Aktien investiert haben. Geht ein Unternehmen insolvent, können Sie Ihren Einsatz verlieren, mehr jedoch nicht. 

Diese beschränkte Haftung ist einer der Grundpfeiler der Aktiengesellschaft und trägt dazu bei, dass sich Privatpersonen am Eigenkapital von Unternehmen beteiligen können.

6. Chancen und Risiken von Aktien

Der Deutsche Aktienindex (DAX) hat über längere historische Zeiträume betrachtet eine positive durchschnittliche Wertentwicklung erzielt. Im Vergleich zu klassischen Sparanlagen wie Sparbuch oder Tagesgeld lagen die langfristigen Renditen dabei häufig höher. Diese Entwicklung zeigt die langfristigen Chancen von Aktien, jedoch gehen diese auch mit Risiken einher:

ChancenRisiken
Langfristige Renditechancen – Aktien konnten historisch über längere Zeiträume eine höhere Wertentwicklung als viele andere Anlageformen aufweisen. Die vergangene Wertentwicklung ist jedoch kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Entwicklung.Kursschwankungen – Aktienkurse können erheblich schwanken – teilweise innerhalb weniger Stunden. Krisen, schlechte Unternehmensnachrichten oder ein allgemeiner Markteinbruch können dazu führen, dass der Wert eines Depots innerhalb kurzer Zeit deutlich sinkt.
Möglicher Inflationsausgleich – Während Geld auf dem Konto durch Inflation an Kaufkraft verlieren kann, können Aktien unter bestimmten Voraussetzungen langfristig dazu beitragen, die Auswirkungen von Inflation auszugleichen.Unternehmensrisiko – Entwickelt sich ein Unternehmen negativ, kann der Aktienkurs deutlich sinken.
Dividenden – Einige Unternehmen schütten einen Teil ihres Gewinns als Dividende an ihre Aktionäre aus. Ein Anspruch auf Dividenden besteht jedoch nicht.Marktrisiko – Wirtschaftliche Krisen, Zinsänderungen oder geopolitische Ereignisse können viele Aktien gleichzeitig belasten.
Beteiligung am Unternehmen – Mit Aktien erwerben Anleger einen Anteil an einem Unternehmen und können – je nach Aktiengattung – bestimmte Aktionärsrechte ausüben.Totalverlustrisiko – Im schlimmsten Fall, beispielsweise bei einer Insolvenz des Unternehmens, kann das eingesetzte Kapital vollständig verloren gehen.
Langfristiger Vermögensaufbau – Ein langfristiger Anlagehorizont und eine breite Streuung können dazu beitragen, kurzfristige Kursschwankungen besser auszugleichen.Emotionale Entscheidungen – Verkäufe in Phasen starker Kursrückgänge können dazu führen, dass Verluste realisiert werden.

7. Wie kauft man Aktien?

Um Aktien kaufen zu können, brauchen Sie zunächst ein Depot. Das ist ein Konto speziell für Wertpapiere, über das alle Käufe und Verkäufe abgewickelt werden.

Depot eröffnen

Depots werden von Banken, Direktbanken und Online-Brokern angeboten.

Auch justTRADE ermöglicht den Wertpapierhandel über ein digitales Depot und bietet Zugang zu verschiedenen Wertpapieren. Die Kontoeröffnung erfolgt online. Die jeweiligen Gebühren und Konditionen unterscheiden sich je nach Anbieter und sollten vor einer Depoteröffnung geprüft werden.

Aktie auswählen

Ist das Depot eröffnet und mit Guthaben aufgeladen, kann es losgehen. Über die Suchfunktion lassen sich gewünschte Aktien schnell finden, entweder über den Unternehmensnamen oder die sogenannte ISIN, eine internationale Kennnummer, die jedes Wertpapier eindeutig identifiziert. Anschließend legen Sie eine Order an, also einen Kauf- oder Verkaufsauftrag.

Orderarten

Bei justTRADE stehen Ihnen 7 Ordertypen zur Wahl: Quote Request-Order, Market-Order (Verkauf), Limit-Order, Stop-Order, Stop Limit-Order, Trailing Stop-Order (Verkauf) und One Cancels Other-Order (Verkauf).

Bei einer Quote-Order erhalten Sie für die von Ihnen angefragte Stückzahl einen Kaufkurs (Briefkurs) bzw. Verkaufskurs (Geldkurs) gestellt, zu dem der Handelspartner bereit ist, Ihre Order auszuführen. Der Handelspartner hält an diesem Kurs in der Regel für ca. 5 Sekunden fest und in dieser Zeit können Sie den Kurs akzeptieren.

Bei einer Market-Order wird die Aktie zum nächstmöglichen Marktpreis gekauft, was schnell und unkompliziert funktioniert. Allerdings haben Sie dabei keinen Einfluss auf den genauen Ausführungskurs.

Eine Limit-Order hingegen erlaubt es Ihnen, einen Höchstpreis festzulegen, zu dem Sie bereit sind zu kaufen. Die Order wird dann nur ausgeführt, wenn der Kurs diesen Wert erreicht oder unterschreitet – das ermöglicht mehr Kontrolle, bedeutet allerdings auch, dass der Kauf unter Umständen nicht zustande kommt.

Erklärungen zu den weiteren Orderarten finden Sie hier.

Sparpläne

Möchten Sie regelmäßig anlegen, ohne sich jedes Mal aktiv darum kümmern zu wollen, besteht die Möglichkeit, einen Sparplan einzurichten. Damit wird automatisch ein fester Betrag in bestimmten Abständen in eine oder mehrere Aktien investiert. Eine Möglichkeit besteht darin, regelmäßig unabhängig vom aktuellen Kursniveau zu investieren und auf diese Weise den sogenannten Cost-Average-Effekt zu nutzen: Mal kaufen Sie zu höheren, mal zu niedrigeren Kursen. Dadurch werden bei niedrigen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger Anteile erworben. Das kann den durchschnittlichen Kaufpreis senken, stellt jedoch keinen garantierten Renditevorteil dar.

Die Auswahl einzelner Aktien sollte unter Berücksichtigung der persönlichen Anlageziele, des Anlagehorizonts und der individuellen Risikobereitschaft erfolgen.

Mit Aktien kaufen Sie Anteile an realen Unternehmen. Wenn Sie verstehen, wie Aktien funktionieren, welche Rechte sie Ihnen einräumen und welche Risiken sie mit sich bringen, haben Sie den Grundstein für informierte Anlageentscheidungen gelegt.

Bedenken Sie auch, dass ein perfekter Einstiegszeitpunkt bei Aktienanlagen nicht existiert. Viel entscheidender sind klare Anlageziele, ein ausreichend langer Investitionszeitraum und ein Portfolio, das breit genug gestreut ist, um kurzfristige Schwankungen auszusitzen. Diese Grundsätze können dabei helfen, langfristig eine strukturierte Anlageentscheidung zu treffen und mit den Schwankungen des Aktienmarktes besser umzugehen.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Eine vorgeschriebene Mindestanlagesumme existiert nicht. Allerdings variiert der Preis einer einzelnen Aktie je nach Unternehmen stark und kann von wenigen Euro bis hin zu mehreren Tausend Euro pro Anteil reichen. Bei vielen Neobrokern, darunter justTRADE, lassen sich Sparpläne bereits mit niedrigen monatlichen Beträgen einrichten.

Selbstverständlich gehören Aktien auch außerhalb der Handelszeiten weiterhin ihrem Eigentümer. Jedoch können die Kurse über Nacht oder am Wochenende durch Nachrichten beeinflusst werden, die außerhalb der Handelszeiten bekannt werden. Das zeigt sich dann, wenn der Handel am nächsten Tag wieder aufgenommen wird, oft in Form einer Kurslücke, dem sogenannten Gap.

Kursgewinne und Dividenden unterliegen in Deutschland der Abgeltungsteuer in Höhe von 25 Prozent, zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Depotbanken und Broker führen diese Steuer in der Regel automatisch ab. Über einen Freistellungsauftrag lassen sich Kapitalerträge bis zu 1.000 Euro pro Jahr beziehungsweise bei gemeinsam veranlagten Ehepaaren bis zu 2.000 Euro steuerfrei stellen.

Aktien sind Anteile an einem einzelnen Unternehmen. Ein ETF – kurz für Exchange Traded Fund – ist hingegen ein börsengehandelter Fonds, der viele verschiedene Aktien in einem einzigen Wertpapier bündelt. Wer einen ETF kauft, investiert also auf einen Schlag in eine Vielzahl von Unternehmen. Das macht ETFs zu einem beliebten Instrument zur Risikostreuung, vor allem für Einsteiger.

1. Bundeszentrale für politische Bildung - bpb (2026): Aktien.

https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/319798/aktien/

2. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht - BaFin (2026): Aktien auf einen Blick.

https://www.bafin.de/DE/verbraucherinnen-verbraucher/themen-finanzprodukte/geldanlage/wertpapiere/aktien/aktien_node.html

Hinweis

Die Informationen in diesem Artikel dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Wertpapiere dar. Investitionen in Aktien sind mit Risiken verbunden und können zu Verlusten bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen.

3 Schritte zu Aktien

1. Depot

Eröffnen Sie ein kostenloses Depot oder nutzen Sie Ihr bestehendes.

2. Aktien

Wählen Sie Ihre Aktien bequem online aus.

3. Order

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