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Börsentalk #32 - Quo vadis Kryptomarkt - Unser Gast: Sascha Huber

In der 32. Folge des Börsentalks haben wir den Krypto-Experten Sascha Huber zu Gast. Aktuell ist am Kryptomarkt ja einiges los, so dass wir mit Sascha über das aktuelle Marktgeschehen sprechen und dabei auf die Entwicklungen bei MT Gox eingehen, den Verkauf beschlagnahmter Bitcoins durch den Freistaat Sachsen, die SEC-Genehmigung der Ethereum-ETFs in den USA sowie auf das Attentat auf Donald Trump. Wie beeinflusst die US-Wahl im November den Krypto-Markt? Gibt es weitere zukünftige Ereignisse, die Anleger beachten sollten?

Zu Sascha Huber: https://sascha-huber.de/

Sascha Hubers Service bei Stock3: https://stock3.com/store/tech-aktien-krypto-183

Wenn du möchtest, dass deine Frage in einer der nächsten Folgen beantwortet wird, schicke uns eine E-Mail an: podcast(at)justtrade.com

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Julius: Guten Morgen, Julius.

Michael: Hallo, Michael.

Julius: Ja, heute Folge 32 unseres Podcasts. Wir haben uns ja mal gedacht, wir gucken mal wieder auf den Kryptomarkt. Da geht's ja im Moment wirklich rauf und runter. Es gibt einige News und um das alles besser zu verstehen – und ich glaube, auch dafür braucht man einen Profi – haben wir uns einen Gast eingeladen.

Michael: Ja, wir haben uns schon riesig gefreut, heute in unserem Podcast begrüßen zu dürfen, unseren Krypto-Experten Sascha Huber, der ja schon lange ganz tief drin in der Kryptowelt ist und kann uns da prima weiterhelfen bei unseren ganzen Fragen.

Julius: Wir wollen uns heute mit ihm befassen, mit dem aktuellen Marktgeschehen in der Kryptowelt, mit den Vorfällen bei Mt. Gox zum Beispiel, auch dem neuen Ethereum-ETF, der US-Wahl und anderen sehr spannenden Themen.

Michael: Ja, das ist doch Spitze. Also ich bin echt gespannt. Und dann vielleicht noch als kleine Ankündigung: Wir haben eine doch spannende Erweiterung für unsere Kunden kurz vor Live-Stellung. Ich will noch gar nicht verraten jetzt genau, was genau ist, aber ich glaube, unsere Kunden können sich freuen. In Kürze gehen dann auch die Informationen raus und dass wir die Kunden darüber informieren. Und ja, also dann gehen wir doch mal direkt in unseren Podcast.

Willkommen zum Börsentalk

Julius: Hallo und herzlich willkommen beim Börsentalk, dem justTRADE-Podcast, dein Podcast für mehr Hintergrundwissen zum Thema Börse und Online-Broker. Es begrüßen dich deine Hosts Michael Busshaus und Julius Braun.

Bevor es gleich losgeht, hier noch ein kurzer Disclaimer: Die bereitgestellten Inhalte in diesem Podcast dienen nur der Information, stellen keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und sind weder als Angebot noch als eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Kryptowerten zu verstehen.

Julius: Ja, hallo Sascha, willkommen. Schön, dass du da bist. Wir freuen uns, dich hier bei uns zu haben.

Sascha: Ja, vielen Dank für die Einladung. Und das wird sicherlich ein interessanter Podcast.

Michael: Genau, ja, auch hallo von meiner Seite. Wir haben im letzten Webinar drüber gesprochen, dass wir dich unbedingt mal in den Podcast holen müssen, was wir jetzt natürlich heute machen. Und ich glaube, die Zeiten im Kryptomarkt sind im Moment so spannend. Da gibt's eigentlich keinen Besseren als dich, der uns hier mal so ein bisschen erläutert, was da eigentlich abgeht.

Wir haben mal gesagt, Kryptowelt, wir haben so ein paar Punkte, die wir mit dir diskutieren wollen. Wir fangen mal ganz vorne an.

Mt. Gox – die Geschichte der ersten großen Kryptobörse

Michael: Mt. Gox Hack. Das ist ja in der Presse. Da gab's jetzt irgendwie eine Rückzahlung. Ich glaube, Kunden, die damals da irgendwie was verloren haben, können jetzt hoffen, dass sie was wiederkriegen. Vielleicht kannst du einfach mal kurz erläutern: Was war eigentlich Mt. Gox, welche Bedeutung hatte diese Plattform und was passiert da jetzt eigentlich?

Sascha: Ja, es ist eine spannende Geschichte. Zunächst mal: Mt. Gox oder MT Gox war eigentlich ursprünglich mal eine Plattform, die von Jed McCaleb mitgegründet wurde, der unter anderem auch einer der Ripple-Mitgründer ist und auch bei Stellar Lumens einer der Hauptverantwortlichen immer noch ist.

Ursprünglich war das eigentlich mal so eine Tauschbörse für Sammelkarten von so einem Spiel, Magic: The Gathering. Das Spiel selbst kenne ich auch nicht. Das wird wohl sowas wie Pokémon oder so sein. Und ursprünglich sollte man da halt diese Karten tauschen können.

Seinerzeit ist aber Jed McCaleb auf den Kryptomarkt aufmerksam geworden und dann wurde das zur, wenn man so will, ersten Kryptobörse, quasi dem Vorgänger von Coinbase und was es da heute so alles gibt.

Der Unterschied zu diesen heutigen Plattformen ist allerdings: Damals war Bitcoin noch relativ neu, also 2010 rum. Es gab die meisten anderen Kryptowährungen noch gar nicht, bis auf ganz wenige. Ich glaube, Ethereum feiert derzeit seinen 10. Geburtstag. Dann weiß man ja auch, das wurde erst 2014 quasi gestartet.

Dementsprechend gab es im Prinzip auch nur eine Kryptowährung, die dort handelbar war, nämlich den Bitcoin, und dann später nach dem Fork auch noch Bitcoin Cash.

Ja, im Prinzip ist also Mt. Gox die Mutter aller Kryptobörsen. Ob jetzt Coinbase, Binance oder vielleicht passt der Vergleich besser FTX, weil Mt. Gox halt später auch das Zeitliche gesegnet hat, sage ich mal so.

Michael: Das ist ja echt spannend, also die Mutter aller Kryptobörsen. Und dann gab's ja irgendwann – ich weiß gar nicht, in welchem Jahr das genau war – wurden die ja gehackt und dann waren die offline?

Sascha: Ja, also das war tatsächlich so. Das Jahr müsste ich jetzt auch nachgucken. Ich glaube, wenn ich es richtig im Kopf habe, es war 2014.

Lustigerweise war oder wäre ich fast selbst betroffen gewesen, denn ich hatte ursprünglich meine Bitcoins bei Bitcoin.de hier in Deutschland gekauft. Aber weil das damals halt Mt. Gox, die weltgrößte Börse, war, hatte ich sie dahin transferiert.

Aber es gab halt im Vorfeld, bevor sie dann offline gehen mussten, Gerüchte, dass es da Unregelmäßigkeiten geben würde, dass einige auch schon nicht mehr auszahlen konnten, ihre Bitcoins und so weiter. Und deswegen habe ich meine dann wieder zurückgeholt. Und ja, zwei Wochen später etwa gab's dann die Pleite.

Sonst hätte ich sie verloren und wäre jetzt auch unter den Betroffenen, die jetzt da auf eine Rückerstattung warten.

Im Endeffekt hat es mich ein paar Satoshi gekostet, weil ich habe halt ein paar Satoshi tatsächlich noch da liegen gehabt. Warum auch immer, warum ich sie nicht ganz abgezogen habe, weiß ich auch nicht mehr. Aber okay, wenn man da irgendwie 30 Satoshi verliert, dann kann man noch damit leben.

Grundsätzlich ist es so, dass ich schon von einigen Pleiten betroffen war. In den USA gab es eine Kryptobörse namens Cryptsy. Da hatte ich meine Litecoin liegen. Die sind dann auch weggegangen. Hätte man sich später allerdings nach einem Insolvenzverfahren – wurden die, glaube ich, auch von Coinbase geschluckt – hätte man sich dann auch auszahlen lassen können. Aber das hätte sich dann nicht gelohnt, weil es wirklich nur ganz wenige Litecoins in dem Fall waren. Und FTX, der Fall ist ja bekannt.

Bitcoin-Kurs zur Zeit von Mt. Gox

Michael: Sag mal, und zur Einordnung: Wenn wir über das Jahr 2010 reden, da war der Bitcoin bei 10 Dollar oder, oder wo grob müssen wir das einordnen? 100 Dollar?

Sascha: Ja, als ich meine ersten gekauft habe, das war, glaube ich, so Ende 2010. Da lag der Kurs knapp unter 25 Dollar. Allerdings gab es seinerzeit dann auch eine große Rally ein paar Monate später.

Nach meinem Einstieg stand er dann im Hoch erstmals leicht über dem Kurs einer Unze Gold, also bei über 1.200, 1.250 Dollar. Das war damals allerdings auch nur für ein paar Sekunden. Der Kurs ist dann zurückgefallen auf etwa, ja, zunächst mal Richtung 800, später auch noch tiefer.

Und ja, das war diese Zeit. Also das war damals ganz wilde Kursbewegung. Auch als dann der Fork kam mit Bitcoin Cash. Der war ja in seinem Allzeithoch kurz nachdem er da geforkt wurde auch bei, ich glaube, 5.000 Dollar und mehr. Und diese Höchstkurse hat er bis heute dann auch nicht wieder gesehen.

Mt. Gox: Rückzahlung an die Gläubiger

Michael: So, und jetzt ist es ja irgendwie so, dass ich glaube, Bitcoins aus dieser, sagen wir mal, von der Börse irgendwie gefunden wurden. Und wenn man sich überlegt, ich sag jetzt mal, sagen wir einfach mal 10.000 Dollar war der Wert damals und jetzt sind wir ja bei, ich sag mal, knapp 60.000 Dollar. Das heißt ja am Ende, die Ausschüttung an die Kunden, die betroffen sind, das, was jetzt passiert, das ist ja wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht?

Sascha: Ja, man muss hier ein bisschen ausholen leider. Denn es war so, dass Mt. Gox behauptet hat, sie wären gehackt worden und dadurch wären halt Bitcoins abgezogen worden. Es gibt aber schon seit Jahren auch Gerüchte, dass es vielleicht kein Hack war, sondern tatsächlich irgendwie ein Betrug.

Fakt ist jedenfalls: Es sind, glaube ich, mehr als 200.000 Bitcoins seinerzeit verschwunden und es musste dann auch Insolvenz angemeldet werden.

Und jetzt ist es so, dass bei einer Insolvenz – ähnlich wie bei FTX – gibt's ja dann letztlich die Möglichkeit, die Anleger in Fiat, also in Japan wäre das dann der japanische Yen, bei FTX in den USA ist es der US-Dollar, dass Anleger halt in Fiat entschädigt werden oder dass sie halt ihre dort gelagerten Kryptowährungen wiederbekommen.

Und es war dann so: Der Kurs ist ja damals stark gefallen. Das heißt, die wären komplett insolvent gewesen, weil ja die 200.000 Bitcoins gefehlt haben und der Kurs noch runterging.

Aber dann im Jahr 2017, war es, glaube ich, stieg der Kurs ja auf 20.000 und seinerzeit wären sie halt wieder solvent gewesen, weil die Bitcoins, die sie noch hatten, dann auf einmal natürlich sehr, sehr viel wert waren.

Und wenn sie die Anleger halt in Fiat, also in japanischen Yen, entschädigt hätten, dann hätten sie am Ende sogar noch mehrere hundert Millionen übrig gehabt.

Dann sind natürlich ein paar Anleger in Japan vor Gericht gezogen und haben gesagt: Ja, wir wollen aber nicht in Fiat entschädigt werden. Wir wollen halt in Bitcoin entschädigt werden, weil wir hatten ja auch Bitcoin da liegen.

Und das japanische Gericht hat dann tatsächlich seinerzeit gesagt: Ja, anders würde ja derjenige, der insolvent gegangen ist, von seiner Insolvenz profitieren. Und das könnte das Gericht nicht unterstützen.

Und hat halt den Anlegern, die geklagt haben, Recht gegeben, dass sie halt Anspruch haben, in Bitcoin ausgezahlt zu werden.

Das ist auch der Unterschied zu FTX. Denn das US-Insolvenzgericht hat dort zuletzt zumindest entschieden, dass Anleger auch in US-Dollar entschädigt werden können.

So käme dann FTX auch relativ gut aus der Insolvenz. Also die hätten dann auch nach der Rally, die wir jetzt gesehen haben in den letzten Monaten, eine gute Basis für einen Neuanfang.

Und auch in den USA laufen jetzt Klagen gegen diese Entscheidung. Die Frage ist halt, was da rauskommt und ob amerikanische Gerichte das dann ähnlich entscheiden wie diese japanischen Richter.

Fakt ist: Die Anleger, die jetzt geklagt haben, haben eben Anspruch, in Bitcoin entschädigt zu werden. Und diese Entschädigung, ja, die Auszahlung läuft. Es gab, glaube ich, gestern oder vorgestern ein erstes Statement, ich glaube von Bitfinex war es, dass sie jetzt eine Tranche dieser Bitcoins erhalten haben und die jetzt an die geschädigten Anleger wohl in Kürze auszahlen.

Belastet die Mt.-Gox-Rückzahlung den Bitcoin-Kurs?

Michael: Okay, heißt, es kommen definitiv Bitcoins auf den Markt. Und die große Frage ist: Bleiben die Anleger, die halten, weil sie so weiter auf steigende Kurse hoffen, oder wird eben was verkauft, was sicherlich dann auch so ein bisschen Druck auf den Kurs auslösen würde, ne?

Sascha: Ja, das ist auch immer ein bisschen schwierig. Also wir hatten ja kürzlich auch einen kleinen Kursrutsch, insbesondere in Bitcoin, weil das BKA in Deutschland beschlagnahmte Bitcoins verkauft hat.

Man muss aber hier immer ein bisschen differenzieren. Also wenn es diese Gerüchte bzw. dann auch irgendwann offiziellen Nachrichten gibt, dann drückt das auf den Kurs.

Aber wenn man sich mal anschaut: Als die tatsächlichen Verkäufe stattgefunden haben, war der Kurs schon unten. Also insofern war das vom BKA auch nicht so clever gemanagt.

Und so ähnlich sieht das jetzt auch bei Mt. Gox aus. Also dass diese Entschädigungen da eben ausgezahlt werden bzw. sind, ja, eigentlich die Gelder der Anleger ausgezahlt werden, das ist ja jetzt schon seit ein paar Wochen bekannt und das hat auch schon auf den Kurs gedrückt, neben dem BKA zuletzt wahrscheinlich.

Aber wenn jetzt dann tatsächlich die Verkäufe kommen, wird das wahrscheinlich gar nicht mal mehr so viel Druck ausüben.

Klar, wenn natürlich das Angebot kurzfristig ein bisschen erhöht wird, gerade jetzt im Sommer, wo ja meistens eh umsatzärmer der Handel ist, da kann das auch ein bisschen auf den Kurs drücken. Aber ich würde jetzt da keinen Crash erwarten.

Zumal man ja auch sagen muss: Diejenigen, die jetzt entschädigt werden, die kamen ja jetzt mehr als zehn Jahre nicht an ihre Bitcoins dran. Also sie waren zum Hodln gezwungen, wenn man so will. Zwangs-Hodln.

Aber es war ja jetzt nicht zu ihrem Nachteil. Also damals habe ich ja gesagt, haben wir über Kurse gesprochen in der Spitze von 50 Dollar und jetzt sprechen wir über Kurse über 60.000 Dollar.

Das heißt, ich sag's mal so: Wenn ich jetzt selbst betroffen wäre – ich meine, ich bin's ja ein bisschen, wobei da ich das nie beantragt habe, weil es nur ein paar Satoshi waren, kriege ich auch keine Entschädigung.

Aber mal angenommen, ich wäre jetzt da betroffen und hätte da zehn Bitcoins oder was liegen gehabt und damals wären die halt 10.000, 12.000 Dollar wert gewesen und jetzt sind die halt dann mehr als eine halbe Million wert, dann würde ich sicherlich auch ein bisschen was auscashen.

Auf der anderen Seite würde ich mir aber auch sagen: Ja, ich habe jetzt zwölf Jahre, 15 Jahre da im Prinzip zwangsgehodlt und dadurch bin ich jetzt überhaupt in Anführungszeichen so reich geworden.

Da würde ich wahrscheinlich auch nicht komplett auscashen. Und natürlich wird's Leute geben, die die komplett auscashen. Es wird Leute geben, die verkaufen einen Teil, wie ich vielleicht dann machen würde. Und es wird aber auch Leute geben, die halt nach wie vor fest dran glauben und ja auch in den letzten Jahren bestätigt wurden und die nichts machen.

Deswegen, wenn es da so Meldungen gibt, ja, da kommen jetzt, ich glaube, 200.000 oder 250.000 Bitcoins auf den Markt, das ist natürlich völlig übertrieben. Es wird nur ein gewisser Teil davon sein. Wie hoch der Teil jetzt ist, ist natürlich schwer zu prognostizieren, aber ich würde mal vermuten, vielleicht maximal 30 Prozent, vielleicht sogar weniger.

Die beschlagnahmten Bitcoin des deutschen Staates

Michael: Jetzt gab's ja vor einiger Zeit diesen Fall, dass der deutsche Staat einerseits Bitcoins beschlagnahmt hat und die dann verkauft hat. Und jetzt wäre mal interessant zu wissen: Warum wurden diese Bitcoins denn überhaupt beschlagnahmt? Was war da los?

Sascha: Ja, das sind die gerade eben schon so ein bisschen angesprochenen BKA-Bitcoins, die jetzt halt vollständig verkauft sind.

Der deutsche Staat hat die im Zuge eines, in Anführungszeichen, Kriminalfalls beschlagnahmt. Es gab eine illegale, ja, wie soll man sagen, Internet-Filmbörse, also wo man sich eigentlich geschützte Filme und so weiter runterladen konnte. Die hieß Movie2k.to.

Man hat dann irgendwann, vor, glaube ich, zehn Jahren ist es her, hat man dann endlich nach langen Ermittlungen ausfindig machen können, wer die Betreiber dieser Plattform halt waren, und hat die halt dann festnehmen können und diese Seite auch dichtmachen können.

Im Zuge dessen hat man dann halt auch eine Wallet beschlagnahmt. Die Betreiber dieser Seite waren anscheinend clever und haben das Geld, was sie da eingenommen haben, was ja durchaus auch schon nicht wenig war, in Bitcoin investiert.

Und deswegen hatten sie so knapp 50.000 Bitcoins. Und die hat dann der deutsche Staat bzw. eigentlich ist es das Land Sachsen konkret gewesen, beschlagnahmt. Und jetzt kürzlich wurden sie dann verkauft.

Hintergrund ist: Es gibt wohl im deutschen Gesetz – bin jetzt auch kein Jurist, deswegen kann ich da nicht so 100 Prozent was zu sagen, da müsste man Staatsanwaltschaft auch selber fragen – aber es gibt wohl so ein Gesetz:

Wenn etwas droht, im Wert zu sinken – und Bitcoin ist ja nun mal sehr volatil, also der kann natürlich sich verdoppeln, der kann sich aber auch vielleicht halbieren – wenn etwas halt zumindest die Möglichkeit hat zu verderben, also wenn man zum Beispiel irgendwie Lebensmittel beschlagnahmen würde, oder halt stark im Wert zu sinken, dann gibt's eben die Möglichkeit, das zu Cash zu machen, also zu verkaufen, um eben Fiat-Geld, Euro in dem Fall, zu bekommen, um eben Geschädigte hinterher dann auch entsprechend entschädigen zu können.

Und das war wohl der Hintergrund. Die Staatsanwaltschaft hat da wohl beantragt, dass sie diese Bitcoins halt zu Geld machen darf, um eben hier, ja, Vermögen zu sichern, wie man selbst sagt.

Und dann wurden die auf den Markt geworfen. Das hat kurzfristig den Bitcoin-Kurs belastet. Mittlerweile hat er die Verluste wieder vollständig aufgehoben.

Und ich glaube auch tatsächlich, dass es jetzt nicht der cleverste Deal war, weil wir aktuell eigentlich in einer Marktphase sind, wo man eigentlich noch erwarten müsste, dass es mit den Kursen noch ein bisschen höher geht.

Wie wurde der Bitcoin-Verkauf abgewickelt?

Michael: Und über welche Börse wurde dann dieser riesige Verkauf abgewickelt?

Sascha: Ja, man hat dort institutionelle Händler mit eingeschaltet aus dem Trading-Bereich. Ich glaube, Flow Traders aus den Niederlanden war beispielsweise involviert. Und abgewickelt wurde das Ganze in erster Linie, soweit ich das mitbekommen habe, über Coinbase.

Was jetzt insofern nicht verwundert, weil Coinbase mittlerweile sich in der Szene fest etabliert hat. Auch die ganzen Bitcoin-Spot-ETFs, die es in den USA gibt – sind mittlerweile elf Stück – und zehn von denen benutzen Coinbase als Custodian.

Also dort werden dann die Bitcoins, die in dem ETF sein sollen, die ja physisch in Anführungszeichen hinterlegt sein müssen, bei Coinbase gelagert.

Und ja, von daher ist derzeit Coinbase wahrscheinlich das Unternehmen, der, wenn man so etwas ja machen muss, machen will. Ja, es hat Coinbase selbst sicherlich auch nicht geschadet, stand jetzt, sehr positiv dadurch in den Medien.

Einerseits dadurch, dass man Custodian für die ETFs ist, jetzt auch im Prinzip der deutsche Staat oder das Land Sachsen ihnen vertraut haben. Also es spricht ganz klar für das Unternehmen.

Michael: Das heißt, zusammengefasst: Gab's schon Druck auf den Kurs durch diese 50.000, die da auf den Markt geworfen wurden, aber der Bitcoin hat das eigentlich relativ gut verkraftet und hat das dann auch wieder weggesteckt?

Sascha: Ja, es gab kurzfristig durchaus kräftigen Druck. Also wir waren ja im Top bei knapp 70.000 und sind dann im Tief auf etwa so 52.000 gefallen. Also das ist ja schon nicht ganz 30 Prozent, hat aber auch fast meiner, in Anführungszeichen, Prognose entsprochen.

Denn ich hatte meine Kunden darauf hingewiesen, dass es nach dem Bitcoin-Halving oftmals noch Rücksetzern kommt, die so im Bereich 20 bis 25 Prozent liegen.

Jetzt muss man sagen, wir hatten natürlich Marktverzerrungen im Vorfeld: die Zulassung der Spot-ETFs und dann halt jetzt BKA und eben auch schon angesprochen Mt. Gox.

Deswegen war es vielleicht ein bisschen mehr als 25 Prozent. Wie gesagt, in der Spitze knapp 30. Aber alles in allem ist der Kurs eigentlich so gelaufen, wie das zu erwarten war oder wie ich zumindest erwartet habe.

Und letztlich, ich hatte auch im Interview mit dem Moritz Hessel auf YouTube gesagt: Ich kann mir vorstellen, im schlimmsten Fall vielleicht die 50.000er-Marke anzutesten, wobei ich das nicht unbedingt bräuchte.

Und ja, wir haben jetzt gesehen, er hat knapp über 50.000 getradet und mittlerweile sind wir ja schon wieder in Richtung 70.000 fast unterwegs.

Also das war halt ein kurzer, starker Rücksetzer, der aber auch gesund war und der auch nicht unüblich ist. Und oft ist es halt so: Es gibt ja diesen Bitcoin-Halving-Zyklus und, wie gesagt, dem hat das eigentlich ziemlich genau entsprochen.

Und hinterher weiß man jetzt halt auch, warum: eben wegen BKA, wegen Mt. Gox.

Ethereum-ETFs und die ersten Kapitalflüsse

Michael: Ja, und dann gab's ja jetzt auch – hat ja auch ein bisschen gedauert. Ich meine, über die Bitcoin-ETFs haben wir ja schon gesprochen. Jetzt gab's ja auch die Ether-ETFs.

Ich habe gelesen, dass irgendwie Grayscale natürlich wieder massive Abverkäufe hatte und irgendwie am ersten Tag gab es, glaube ich, 106 Millionen US-Dollar Zuflüsse, dann aber am nächsten Tag irgendwie 130 Millionen Dollar Abflüsse. Kannst du das mal einordnen? Also Ether-ETF und was da so passiert ist?

Sascha: Ja, also die Ether-ETFs und was da so passiert ist. Also die sind jetzt prinzipiell schon vor einigen Wochen zugelassen worden. Also hat die SEC schon das Okay gegeben. Da mussten aber noch Formulare ausgefüllt werden und jetzt hat vor wenigen Tagen der Handel begonnen.

Und du hast recht, insgesamt netto gab es Zuflüsse von etwas mehr als 100 Millionen. Ja, ich glaube, du hast 106 gesagt. So genau habe ich es jetzt nicht im Kopf.

Das lag aber daran: Es gab Zuflüsse von über 500 Millionen und halt 400 Millionen etwa sind aus dem Grayscale abgeschlossen.

Und lustigerweise läuft auch hier der Kurs relativ ähnlich aktuell wie das seinerzeit beim Bitcoin war. Also damals war es ja auch so, dass viele dachten, wenn die zugelassen werden, geht's nur noch hoch. Aber am Anfang ging es erstmal noch mal deutlich nach unten.

Sogar erst mit so einer Verzögerung von einigen Wochen ging es nach oben. Und das hat natürlich zwei Gründe.

Zum einen gibt es halt diese Grayscale-Fonds, die dann halt in ETFs umgewandelt werden, die aber sehr teuer sind. Und deswegen gehen Anleger da tendenziell eher raus, was dann zu Verkäufen dort führt.

Auf der anderen Seite gibt's natürlich die Inflows, die das Ganze dann wieder stützen. Netto ist es sogar positiv, aber eben durch diese Grayscale-Verzerrung kann das kurzfristig auf den Kurs drücken.

Und dann gibt's noch ein zweites Problem. Denn wenn solche ETFs in den USA neu zugelassen sind, dann dürfen die Vermögensverwalter – haben so eine gewisse Schonfrist, oder wie auch immer man es nennen möchte. Ich weiß jetzt gar nicht, war vier Wochen oder drei Monate. Das war irgendwie auf jeden Fall: Es gibt so eine Frist, in der sie in solche Produkte noch nicht investieren dürfen oder ihren Kunden noch nicht dazu raten dürfen.

Und das ist halt dieser Effekt, den wir jetzt sehen.

Ich kann mir vorstellen, dass der Kursverlauf letztlich dann auch ähnlich sein wird wie beim Bitcoin. Also erst nach der Zulassung vielleicht so ein bisschen Enttäuschung. Das sehen wir jetzt auch so ein bisschen, ist ja ein bisschen zurückgekommen. Und dass dann aber sich das auch in den nächsten Wochen stabilisiert und dann tatsächlich auch Geld in die Ether-ETFs fließt, die Kurse dann steigen.

Wobei eins noch ein bisschen unklar ist, weil Ethereum hat ja umgestellt von Proof of Work zu Proof of Stake und jetzt könnte man da auch staken. Aber die SEC hat explizit den ETF-Anbietern das quasi untersagt.

Und dadurch würden denen natürlich die Staking-Rewards von etwas mehr als drei Prozent in der Regel übers Jahr gesehen flöten gehen, wenn man so will.

Und da ist halt die Frage: Akzeptieren die das einfach und sagen, ja gut, diese drei Prozent, Pech, oder versuchen sie dann irgendwie durch höhere Kosten für ETFs das reinzuholen oder wie auch immer. Das ist so ein bisschen noch eine offene Frage.

Aber generell glaube ich ja, dass drei Prozent zwar schon viel Geld sind an Zinsen, aber im Kryptomarkt kann das natürlich auch ja in wenigen Stunden eingefahren werden.

Und kann mir daher auch vorstellen, dass das am Ende dann nicht so einen großen Effekt hat, außer dass vielleicht die Ether-ETFs ein bisschen teurer dann vielleicht sind.

Warum dürfen Ethereum-ETFs nicht staken?

Michael: Das ist interessant, ne? Weil ich sag mal, bei normalen, ich sag jetzt mal klassischen ETFs ist ja eine Revenue-Quelle das Verleihen der Underlyings. Also da ist es ja erlaubt. Hast du da irgendwie eine Begründung von der SEC, warum die sagen, die dürfen nicht gestaked werden, oder ist das gar nicht so publik?

Sascha: Ja, die SEC geht relativ hart gegen Staking vor. Es gab auch seinerzeit einen Angriff der SEC auf Kraken, also ist die zweitgrößte Kryptobörse in den USA hinter Coinbase.

Die wollten auch schon mal an die Börse gehen, aber das war dann so das Jahr 2022, als der Markt gefallen ist. Deswegen haben sie es damals nicht durchziehen können.

Und Kraken hat damals eine Klage der SEC dadurch abgewendet, dass sie gesagt haben: Okay, wir setzen das Staking aus bzw. canceln das komplett für unsere Kunden. Und dann hat die SEC gesagt, okay, das reicht uns.

Warum sie da so hart gegen vorgehen, kann ich jetzt so nicht sagen. Kann ich auch nicht ganz nachvollziehen.

Ja, sie sagen halt grundsätzlich: Wenn Staking-Angebot gibt, also wenn Proof of Stake, dann ist es auch ein Security, also ein Wertpapier. Vielleicht liegt's da irgendwo dran. Ansonsten, wie gesagt, das entzieht sich auch so ein bisschen meiner Kenntnis.

Sind ohnehin einige Moves der SEC, die man nicht so ganz nachvollziehen kann. Es sind ja auch Klagen eingereicht worden vor eineinhalb Jahren gegen Binance und gegen Coinbase, weil man angeblich illegalen Wertpapierhandel betreiben würde.

Jetzt muss man nur dazu sagen: Die gleiche SEC hat vor drei, vier Jahren den Börsengang von Coinbase durchgewunken. Und die wussten ja, was Coinbase macht. Also die haben ja damals kein anderes Geschäftsmodell gehabt.

Und da kann man sich halt fragen: Wie konnte es vor drei, vier Jahren sein, dass die SEC sagt, ja, ihr könnt einen Börsengang machen, euer Geschäftsmodell ist okay und das passt alles, um dann zwei Jahre später zu sagen, ja, was ihr da macht, ist überwiegend illegaler Wertpapierhandel?

Also das ist ein bisschen schizophren.

Von daher: Der Gary Gensler, der SEC-Chef, der steht da auch unter starkem Druck in den USA. Und ich denke auch, egal wer jetzt demnächst dann Präsident wird, ob das jetzt Donald Trump wird oder jetzt eben Kamala Harris – oder auch wenn es Joe Biden geblieben wäre, der jetzt ausgeschieden ist – ich glaube, der SEC-Chef wird ausgewechselt.

Zumal der auch im Senat in Ungnade gefallen ist. Der hat da teilweise Anhörungen gehabt, die auch katastrophal waren, wo Senatoren den Kopf geschüttelt haben über seine Aussagen, die sich teilweise dann widersprochen haben.

Und wie gesagt, die Strategie, die die SEC da fährt, die versteht eigentlich seit mindestens einem Jahr oder anderthalb Jahren keiner mehr so wirklich.

US-Wahl und mögliche Auswirkungen auf den Kryptomarkt

Michael: Wo wir schon beim Thema USA sind, schauen wir doch auch gleich einmal da in diese Richtung. Auf dem Wertpapiermarkt gibt's da ja große Auswirkungen aktuell und ja, eine gewisse Anspannung vielleicht auch, wie denn der US-Wahlkampf dann wieder ausgehen mag.

Jetzt hatten wir ja kürzlich dieses versuchte Attentat auf Donald Trump. Was hast du denn da so für Auswirkungen auf den Kryptomarkt erkennen können und warum gab es diese Auswirkungen dann vielleicht auch?

Sascha: Ja, als die ersten Nachrichten über diesen Anschlag kamen, war ja, wenn man so will, ein Mordanschlag. Da ist der Kurs erstmal ein bisschen nach unten gegangen.

Man hat dann ja aber schnell gesehen, er ist ja aufgestanden und hat da dieses ikonische Bild, wie es mittlerweile überall heißt, produziert quasi. Das heißt, man hat ja auch schnell gesehen, er hat überlebt und weitestgehend, außer halt am Ohr eine kleine Verletzung, ja, unbeschadet, sage ich mal, zum Glück.

Und dann hat sich der Markt auch erholt.

Man muss sagen: In der Vergangenheit war Trump ja schon mal US-Präsident und damals war er ja eigentlich relativ gegen Krypto. Er hat immer gesagt, der Dollar ist unsere Währung. Da hat er sich jetzt aber komplett gedreht.

Er sammelt jetzt auch Wahlkampfspenden per Krypto. Insofern hat er auch schon, ich glaube, ein paar Millionen in Krypto mittlerweile, eben über die Spender.

Und er hat jetzt zuletzt gesagt, er will ein Krypto- oder auch Bitcoin-Präsident werden. Er spricht jetzt am Wochenende auch auf einer bekannten Konferenz in den USA, kriegt natürlich auch eine Menge Geld dafür.

Aber er hat halt auch gemerkt: Ja, die Kryptocommunity ist groß und wird immer größer. Und das sind natürlich dann auch wichtige Stimmen bei einer Wahl höchstwahrscheinlich.

Und was man auch sagen muss: Vor der letzten Wahl war es ja so, dass insbesondere die Demokraten – ich glaube, die größte Spendergruppe der Demokraten war die Kryptobranche, weil alle eigentlich darauf gesetzt hatten, dass die dann dort eine gute Regulierung vielleicht finden.

Im Nachhinein hat sich dann aber auch rausgestellt: Einer der größten Spender war eben Sam Bankman-Fried, der das Geld der FTX-Anleger für seine Wahlkampfspenden auch zum Teil genutzt hat wohl. Und der ist natürlich jetzt komplett in Ungnade gefallen.

Sowohl Donald Trump hat halt seine Meinung geändert, was ja jetzt auch nicht unbedingt selten vorkommt.

Also ich kenne einige, die vor einigen Jahren noch gesagt haben: Ja, was du da mit Krypto machst, alles Humbug. Das wird nichts und der Kurs geht auf null und Bitcoin wird verboten.

Und die erzählen heute, Larry Fink von BlackRock oder auch Jamie Dimon. Und aber auch hier in Deutschland, also jetzt auch Artanleger, aber auch andere.

Und die kommen dann heute und sagen: Ja, kannst du mir nicht sagen, was ich da genau machen muss und wo kann man das denn kaufen und so weiter?

Also insofern, da gibt's ja einige, die ihre Meinung geändert haben. Und Donald Trump gehört wohl auch dazu.

Es gibt ja jetzt da teilweise wilde Spekulationen, dass er den US-Dollar quasi nicht nur mit Gold besichern will wie in Fort Knox, sondern vielleicht auch mit Bitcoin.

Es gibt natürlich auch Argentinien, wo der Javier Milei jetzt seit einigen Monaten regiert und wo es auch Spekulationen gibt, dass der da dem Beispiel von El Salvador folgen könnte und das zum Zahlungsmittel erklären könnte.

Also das ist schon sehr spannend. Aber natürlich muss man auch sagen: In der Kryptobranche sind leider auch nach wie vor viele Spinner unterwegs und vieles ist da vielleicht auch Träumerei.

Nichtsdestotrotz: El Salvador zum Beispiel hat's ja damals gemacht und wurde zunächst auch ja nicht mal nur belächelt, sondern hieß es ja: Was für ein Quatsch, das wird ja nichts.

Und zunächst ging der Kurs ja auch runter und da sah es auch gar nicht so gut aus. Aber mittlerweile muss man sagen – ich will jetzt die Politik da gar nicht bewerten, da bin ich auch gar nicht tief genug drin – das heißt, immer, der hat ja so diktatorische Tendenzen auch.

Aber was ich auch gelesen habe, ist, dass er es zumindest auch geschafft hat, das Land deutlich zu stabilisieren. Es war vor ein paar Jahren das gefährlichste Land der Welt. Da sind irgendwie Mörderbanden durch die Städte und Länder gezogen und haben da ja, war quasi so eine Art Failed State.

Und das hat er mittlerweile zumindest in den Griff bekommen.

Natürlich, wie gesagt, die einzelnen Methoden, die kenne ich auch nicht, möchte jetzt da auch nicht zu sehr in die Politik abweichen. Aber anscheinend ist das Bitcoin-Experiment derzeit in El Salvador auf keinem so schlechten Weg, sage ich mal.

Kamala Harris oder Donald Trump – wer ist besser für Krypto?

Michael: Ja, und allgemein die US-Wahl: Inwieweit hat die denn Auswirkungen auf den Kryptomarkt und wie könnten die ausschauen? Ist das dann vielleicht auch abhängig davon, wie der Wahlkampf dann am Ende ausgeht?

Gerade wenn jetzt Donald Trump jetzt auch plötzlich so ein bisschen pro Kryptowährungen sich aufstellt, dann nimmt es ja auch sicherlich allgemein Einflüsse auf die Kryptowelt. Wie könnte das denn allgemein ausschauen?

Sascha: Ja, ich denke, letztendlich, wer am Ende gewinnt, ist fast egal mittlerweile. Denn Joe Biden hat ja jetzt seinen Rückzug bekannt gegeben und Kamala Harris wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dann die Konkurrentin werden.

Donald Trump hat sich selbst zum Bitcoin- und Kryptopräsidenten schon ausgerufen, in seiner unnachahmlichen Art.

Generell müsste man dann erwarten, dass das positiv für die Kryptos ist.

Aber jetzt gab's vor ein paar Tagen übers Wochenende interessante Meldungen. Da hat Mark Cuban, der Besitzer der Dallas Mavericks, auch ein Milliardär, der seinerzeit in der Internetblase sein Unternehmen Broadcast.com teuer für ein paar Milliarden verkaufen konnte, ist auch bekannt als der ehemalige Chef von Dirk Nowitzki, weil ihm die Mavericks gehören, das Basketballteam.

Und der hat jetzt am Wochenende ja gesagt in einem Interview, dass das Team von Kamala Harris ihn angerufen habe, um sich über Krypto zu informieren, und er glaube, dass auch Kamala Harris insofern eine pro Krypto-, pro Bitcoin-Politik am Ende fahren wird.

Man geht eigentlich davon aus, dass Donald Trump vielleicht das stärker tun wird oder eher sogar noch tun wird.

Aber generell glaube ich, selbst wenn Kamala Harris gewinnen wird, wobei das aktuell ja in den Sternen steht, wer da gewinnt, wäre das definitiv jetzt auch kein Desaster für die Kryptos.

Ich sag mal so: Wenn Donald Trump gewinnt, gehen die Kurse wahrscheinlich tendenziell eher nach oben. Wenn Kamala Harris gewinnt, gehen sie auch tendenziell nach oben, nur vielleicht nicht ganz so stark, zumindest zu Beginn.

Und dann muss man halt sehen, was politisch umgesetzt wird. Wenn es dann tatsächlich pro Krypto ist, egal ob das jetzt Trump oder Harris ist, dann wird das natürlich die Kurse definitiv beflügeln.

Regulierung und die Rolle der SEC

Michael: Ja, ich glaube, in Gänze, also ich sag mal auch jetzt hier der Running Mate, also der, den Trump nominierte, J. D. Vance, das ja auch ein Kryptofan eigentlich schon immer gewesen, ne?

Und ich glaube, in Gänze kann man ja eigentlich nur begrüßen, dass diese Streitigkeiten, die da in den USA sind, mit Gerichtsverfahren hier, mit Verbot da, mit einer SEC, die irgendwie nicht eindeutig ist, dass die halt mal, sag mal, in ruhiges Fahrwasser kommen, um diesen Druck, der ja dauernd da lastet, dass der da irgendwie rauskommt, ne?

Sascha: Ja, also wie gesagt, da gebe ich dir vollkommen Recht. Generell dürfte es am Ende nicht so viel Unterschied machen.

Wie gesagt, Trump mag sein, da hat man sich jetzt auch länger drauf fixiert, weil er diese Aussagen halt getroffen hat, dass das vielleicht kurzfristig ein Tick bullisher ist.

Aber wenn das tatsächlich so stimmt, was zuletzt da gemeldet wurde, dass Harris sich halt schon informiert hat bzw. das Team von ihr über Bitcoin, über Krypto und eigentlich auch eine pro Krypto-, pro Bitcoin-Strategie fahren will, dann sollte das im Endeffekt nicht schlechter sein.

Man muss natürlich am Ende abwarten. Denn wie gesagt, vor der letzten Wahl war die Kryptobranche der größte Spender von Joe Biden. Man hat sich da einiges erhofft.

Man hat sich eigentlich auch von Gary Gensler einiges erhofft, weil der zuvor am MIT war und dort Krypto gelehrt hat. Und es gibt auch Vorlesungen von dem, die kann man sich über YouTube anschauen. Die sind eigentlich exzellent.

Problem ist halt nur: Als SEC-Chef hat er teilweise völlig versagt. Er hat teilweise Projekte, die er noch gelobt hat, das wären Vorzeige-Kryptoprojekte, die hat er dann später verklagt, weil sie illegale Wertpapiere seien. Also das passt hinten und vorne nicht zusammen.

Man muss aber sagen, das steht wahrscheinlich auch zumindest zu einem großen Teil eben im Zusammenhang mit der FTX-Pleite, weil es dann Bankman-Fried halt großer Spender der Demokraten war und deswegen hat man zuerst wahrscheinlich so eine eher positive Strategie gefahren oder hat gesagt, wir lassen die Kryptos mal gewähren.

Und dann gab es eben diese Pleite. Und dann geriet er halt unter Druck. Und da hieß es ja: Wie kann das denn sein, dass unter den Augen der SEC FTX so ein Schmuddel treiben konnte?

Und das merkt man nämlich auch, wenn man das verfolgt, dass die SEC seit eben der FTX-Pleite ja völlig außer Rand und Band zu sein scheint.

In der Anfangszeit war das noch nicht so. Und ja, jetzt muss man halt schauen. Er ist da wahrscheinlich ein bisschen getrieben worden und das war jetzt im Endeffekt nicht so gut.

Also am Anfang hätte ich auch gedacht, Gary Gensler ist eigentlich ein guter Mann als SEC-Chef, weil er das ja vorher gelehrt hat, insofern das verstanden haben sollte und dann auch eine gute Regulierung finden sollte.

Am Anfang, die ersten ein, zwei Jahre, hat die SEC eher so eine Laissez-faire-Politik gemacht und dann mit der FTX-Pleite sind sie dann, wie gesagt, so ein bisschen außer Rand und Band geraten.

Und kann man jetzt nur hoffen, es braucht wahrscheinlich jetzt auch andere, um halt da einen Neuanfang zu starten, egal wer das dann am Ende sein wird.

Welche Themen könnten den Kryptomarkt als Nächstes bewegen?

Michael: Ja, spannend. Also es ist auf jeden Fall viel los. Es passiert viel, die Kurse gehen rauf und runter. Haben wir schön analysiert.

Hast du vielleicht zum Abschluss noch irgendwie ein Thema, wo du sagst, da sollten Anleger drauf schauen? Das hat irgendwie noch einen Einfluss. Gibt's da irgendwas, was in naher Zukunft den Kryptomarkt noch tangiert?

Sascha: Ja, es gibt zwei, drei Punkte, auf die man achten sollte.

Also es gibt diesen Bitcoin-Halving-Zyklus, der eben so läuft. Im Vorfeld des Halvings geht's eher nach oben, weil viele Trader draufsetzen: Ja, wenn das Halving kommt, dann wird ja die Belohnung der Miner halbiert, dann wird das Angebot quasi reduziert, dann muss der Kurs steigen.

Was die aber vergessen: Die ganzen Miner verlieren quasi über Nacht die Hälfte ihres Umsatzes und dementsprechend schneidet das bei denen natürlich auch in die Geschäftsmodelle. Und wenn die halt Kosten haben, die in Fiat anfallen, Stromkosten und so weiter, dann müssen die zum Teil auch verkaufen.

Und hinzu kommt dann auch dieser Sell-the-News-Effekt, entschuldigung, dass halt: Man hat erfolgreich auf das Ereignis getradet, die Kurse sind gestiegen und dann nimmt man halt auch mal ein paar Gewinne mit.

Deswegen geht's meistens nach dem Halving tendenziell erstmal, wie gesagt, noch ein bisschen nach unten und erst so nach sechs, sieben, acht Monaten geht's dann nach oben.

Und den Zyklus, den wir auch jetzt bisher wieder passt, der sehr gut.

Und das Zweite: Es gibt Analysen, dass der Bitcoin eigentlich ein perfekter Tracker der US-Geldpolitik ist.

Das heißt, immer wenn die restriktiver wird oder bleibt, dann ist das eher schlecht für den Bitcoin und in der Folge auch die ganzen Kryptos.

Und wenn die eher lockerer wird, dann treibt das die Kurse an, was ja auch logisch ist. Dann kommt Liquidität in den Markt und dann sucht man sich vielleicht auch spekulativere Assets. Und da ist natürlich Bitcoin bzw. Kryptos auch für Trader sehr interessant.

Wenn man sich das jetzt auch anschaut, dann war das auch jetzt wieder so, als die Federal Reserve restriktiv geworden ist, da Ende 2021, Anfang 2022. Also sie haben es ja schon ein bisschen vorher angekündigt und haben seinerzeit Quantitative Easing schon zurückgefahren und dann irgendwann ganz eingestellt, bevor die ersten Zinserhöhungen kamen.

Und da hat man gesehen, da ist der Bitcoin halt auf Talfahrt gegangen. Das Tief wurde dann mit der FTX-Pleite mehr oder weniger erreicht und seitdem ging es dann wieder nach oben.

Und tatsächlich ist es ja so, dass die Fed zwar die Zinsen stark nach oben geschraubt hat, aber teilweise verbal immer so ein bisschen auch, ja, sich da widersprochen hat und gesagt hat: Ja, wir haben jetzt die Zinsen erhöht, weil wir die Inflation unter Kontrolle bringen wollen, aber wir müssen mal schauen, vielleicht gibt's demnächst Zinssenkungen.

Deswegen hatte man ja Anfang dieses Jahres teilweise erwartet, dass es sechs oder sieben Zinssenkungen geben könnte. Mittlerweile ist das dann zum Teil auf null zurückgefahren worden.

Aber jetzt in den letzten Tagen sieht man: Die US-Konjunktur, die schwächelt. Die Einzelhändler haben zunehmend Probleme. Das hat auch seinen Grund, dass der Tech-Sektor jetzt in einer Korrektur so ein bisschen ist.

Klar, die Sommermonate sind auch prädestiniert dafür. Aber es hat halt auch andere Gründe.

Alphabet hatte gute Quartalszahlen, aber man merkt halt schon: Im Online-Marketing-Bereich, da strampeln die jetzt auch ein bisschen. Natürlich Jammern auf hohem Niveau. Die werden am Ende als Gewinner daraus hervorgehen.

Aber kurzfristig haben sie halt auch ein paar Probleme. YouTube Ads, die liefen nicht so. Da gab's weniger Einnahmen.

Und es ist eigentlich typisch, dass Online-Marketing oder generell Marketing die Branche ist, absoluter Frühzykliker. Die, wenn es auf eine Rezession zusteuert, immer als Erstes getroffen wird.

Weil man eben Marketingkosten am leichtesten cutten kann. Also da sagt man halt: Ich gebe jetzt weniger aus für Werbebanner, für Werbespots und so weiter. Ist viel einfacher, als zum Beispiel Leute rauszuschmeißen. Das kommt dann immer erst später.

Dementsprechend glaube ich, dass die US-Konjunktur tatsächlich jetzt sich deutlich abschwächt und die Fed das auch sieht.

Da gibt's mittlerweile auch Kommentare selbst von einem Bill Dudley, der früher die Fed von New York geleitet hat, also jetzt auch ein ziemlich bekannter Notenbanker ist, und der jetzt auch seine Meinung geändert hat.

Der hatte bisher so einen Higher-for-Longer-Stance und hat jetzt gestern, vorgestern bei Bloomberg gesagt, er hat seine Meinung geändert und er wäre sogar dafür, jetzt im Juli die erste Zinssenkung schon zu machen, was ich übrigens auch unterstützen würde.

Und tendenziell ist es aber so, dass man für dieses Jahr wahrscheinlich drei Zinssenkungen erwartet, die wahrscheinlich auch kommen werden.

Vielleicht gibt's auch größere Zinsschritte nach unten. Das wäre auch eine Möglichkeit, dass es nicht 25, sondern mal 50 Basispunkte wären.

Quantitative Tightening ist auch schon ein bisschen zurückgefahren, läuft aber noch. Könnte man auch komplett einstellen und so natürlich Liquidität freimachen.

Und das würde die Liquidität erhöhen und das würde dann natürlich die Kurse treiben.

Also alles in allem haben wir dann drei positive Faktoren: US-Wahl, egal wer gewinnt, sollte tendenziell positiv sein. Trump vielleicht ein bisschen positiver als Harris. Dann Liquidität dürfte eher positiv sein, die Ströme, das dürfte die Kurse anfeuern. Und der Bitcoin-Halving-Zyklus würde auch perfekt dazu passen.

Deswegen bin ich alles in allem relativ zuversichtlich, was die nähere Zukunft angeht.

Allerdings warne ich auch jetzt schon, dass diese Endphase oder dieser Mega-Bullrun, der meistens dann kommt, der ist natürlich eine schöne Zeit. Da hat man sehr schöne schnelle Gewinne von teilweise gerade bei Altcoins mehreren 100 Prozent.

Nur sollte man auch nie vergessen, die Gewinne zumindest mal zum Teil mitzunehmen. Denn der nächste Kryptojwinter kommt bestimmt.

Wo kann man Sascha Huber folgen?

Michael: Okay, ja, vielen Dank schon mal an der Stelle. Ich denke, jetzt sind wir uns alle einig: Du hast unter Beweis gestellt, dass du wirklich wahrscheinlich viel mehr weißt über die Kryptowelt als die allermeisten anderen Menschen.

Und das ist ja auch so eine Art Service, sage ich mal, den du auch anbietest. Das heißt, wie können unsere Zuhörer dich erreichen und weiterhin dein Wissen verfolgen und davon profitieren?

Sascha: Ja, ich habe mehrere Angebote. Unter anderem einen Podcast, den ich leider zuletzt nicht ganz so regelmäßig machen konnte. Eigentlich ist geplant, den immer montags und freitags zu machen. Freitags ist der oder über am Wochenende zu machen.

Am Wochenende ist der zuletzt mal ausgefallen. Jetzt am Montag musste er auch mal ausfallen, weil ich einen alten Schulkollegen nach 20 Jahren wieder getroffen habe und wir uns dann beim Abendessen ein bisschen verquatscht haben.

Aber zumindest montags den Marktüberblick, den schaffe ich in der Regel, außer jetzt letzten Montag.

Dann habe ich einen YouTube-Kanal. Auch da kann man sich kostenlos das Ganze anschauen. Geht auch immer so ein bisschen um Tech-Aktien und eben Kryptos.

Und natürlich gibt's auch Bezahlangebote.

Wir haben seinerzeit 2017 mit stock3, ehemalig Börse Go, in München ein Krypto-Trader-Projekt gestartet und das haben wir dann zwischenzeitlich erweitert. Heißt jetzt Technologieaktien- und Crypto-Trading-Service, kurz einfach TAT.

Da kann man sich natürlich gerne auch anmelden, den abonnieren. Kann man auch 14 Tage im Prinzip kostenlos testen, indem man sich einfach mal das Abo bucht.

Und dann hat man 14 Tage halt Widerrufsrecht. Widerruf kann auch per E-Mail oder per Telefon erfolgen. Wichtig ist nur: Sobald der Widerruf halt erfolgt, erlischt das Abo.

Deswegen ruhig zehn, zwölf Tage sich das mal anschauen und wenn es einem dann nicht gefällt, halt widerrufen. Ansonsten, wie gesagt, die meisten, die dazukommen, widerrufen nicht.

Wir haben da eine große Community. Auf der einen Seite hat man mich dann so ein bisschen als Experten, den man auch fragen kann, jeden Tag im Prinzip, selbst am Wochenende. Wobei es am Wochenende natürlich nicht immer ganz so schnell eine Antwort gibt oder auch teilweise nachts, wenn es da wieder wild wird.

Die Community ist aber auch so, dass sie sich untereinander hilft. Sprich gerade zum Beispiel bei Steuerfragen, da bin ich jetzt der falsche Mann, weil ich das alles an Steuerberater ausgelagert habe.

Und es gibt aber Leute, die sich auch mit Steuerfragen gerne befassen. Und wenn man da halt eine Frage hat, kann man die auch in dem Stream halt stellen und bekommt dann vielleicht nicht von mir eine Antwort, aber von anderen Mitgliedern.

Und insofern ist das eine eingeschworene Gemeinschaft.

Und vor allen Dingen achten wir drauf, dass wir das seriös betreiben und nicht wie in irgendwelchen Telegram-Gruppen und sonst was: Hier kommen in meine Gruppe und dann kriegst du hier den nächsten heißen Tipp.

Meistens geht das nämlich schief. Und vielleicht hat man sogar mal kurzfristig Erfolg und macht mal 50 Prozent, aber dann nimmt man die nicht mit und am Ende hat man Totalverlust, weil das irgendwelche Shitcoins sind, die da empfohlen werden.

Und sowas versuchen wir zu vermeiden. Natürlich ganz vermeiden lässt sich es nicht. Also Wirecard war im DAX und es gab einen Betrugsfall.

Aber ich sag mal so: Wir haben immer eine Niete pro Jahr drin. Aber gut, das hat man meistens. Und insgesamt ist das gut gelaufen. Das Musterdepot liegt weit im Plus.

Und vor allen Dingen haben wir seinerzeit auch gut geschafft, vor dem Kryptojwinter weitestgehend aus Kryptos auszusteigen und haben jetzt dann beispielsweise auch im Zuge der FTX-Pleite dann Bitcoin bei 16.000 und ein paar zerquetschten Dollar nachgekauft oder auch Ethereum zu relativ niedrigen Kursen noch mal nachgekauft.

Ja, ich sage auch immer: Bitcoin, Ethereum sollte man nicht unterschätzen. Das sind sozusagen die Blue Chips. Die sollten immer die Basis eines Kryptoportfolios sein.

Und darum kann man dann halt ein paar Satelliten anordnen. Da kann man dann auch spekulativere Altcoins nehmen.

Da wird man sicherlich immer auch welche dabei haben, die die Nieten sind, vielleicht auch mal ein Totalverlust. Aber es wird dann halt auch welche geben, die sich verzehnfachen oder verzwanzigfachen.

Und alles in allem kriegt man dann eine gute Performance hin. Man sollte aber nicht zu spekulativ vorgehen.

Aber das ist im Prinzip dasselbe wie an der Börse auch. Also wenn ich nur in Penny Stocks investiere, dann werde ich auch wahrscheinlich am Ende nicht glücklich.

Sondern die Basis eines Depots sollten dann halt schon, sagen wir mal, bekannte, seriöse Unternehmen sein. Und dann kann ich natürlich immer darum auch ein bisschen zocken.

Verabschiedung

Michael: Ja, das macht doch Sinn auf jeden Fall. Wir werden deine Dienste in unseren Shownotes verlinken, sodass unsere Zuhörer dich dann auch einfach erreichen können und verfolgen können.

Und dann würde ich sagen, sind wir damit auch schon am Ende angekommen. Ich bedanke mich ganz herzlich für deine Zeit. Ich fand das total spannend und vielleicht hört man sich mal wieder in unserem Podcast.

Sascha: Ja, ich bedanke mich auch für die Einladung. War auf jeden Fall sehr spannend, sehr gut strukturiert auch im Vorfeld. Ich glaube, wir haben alle aktuell wichtigen Themen angesprochen.

Allerdings: Die Kryptowelt ist schnelllebig. Und wenn ihr mich noch mal braucht, stehe ich euch auf jeden Fall auch jederzeit gerne wieder zur Verfügung.

Michael: Top. Ja, vielen Dank, Sascha, und bis in Kürze.

Julius: Bis dann.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Kapitalanlagen unterliegen Wertschwankungen und allgemeinen Kapitalmarktrisiken. Der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen; Verluste bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals sind möglich.