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Börsentalk #24 - Jessica Schwarzer: Wie entwickelt man eine Börsenstrategie?

In dieser Folge sprechen wir mit der bekannten Börsenjournalistin Jessica Schwarzer darüber, wie man seine eigene Börsenstrategie entwickelt.

  • Welche Informationen benötige ich , bevor ich mir eine Börsenstrategie überlege?
  • Welche bekannten Börsenstrategien gibt es?
  • Wie oft muss ich meine Börsenstrategie überprüfen?
  • Was sind die häufigsten Fehler bei einer Börsenstrategie?
  • Wie können Anleger Emotionen wie Gier oder Angst an der Börse reduzieren?

Wir freuen uns dich auf der Invest an unserem Stand 4C55 begrüßen zu dürfen.

Wenn du möchtest, dass deine Frage in einer der nächsten Folgen beantwortet wird, schicke uns eine E-Mail an: podcast(at)justtrade.com

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Michael: Hallo Tim, Börsentalk Folge Nummer 24, heute auch wieder mit einem ganz besonderen Gast.

Tim: Ja, hallo Michael. Wir haben heute Jessica Schwarzer zu Gast und wir wollen mit ihr einfach mal über Börsenstrategien sprechen. Also: Wie entwickelt man eigentlich so eine richtige Börsenstrategie? Worauf muss man da achten? Was für Fehler kann man dabei machen oder auch welche Emotionen können dabei entstehen, wie Angst oder Gier? Genau darüber haben wir gesprochen.

Aber auch noch eine kleine Ankündigung, bevor wir anfangen: Wir sind auch auf der Invest vertreten, in Stuttgart.

Michael: Und was haben wir denn da so Schönes für die Leute, die uns mal auf der Invest besuchen wollen?

Tim: Ja, wir haben verschiedenste Vorträge direkt bei uns am Stand. Also, wir sind ja zwei Tage komplett mit unserem eigenen Stand da, auch mit Personal, und da haben wir wirklich von, ich sag mal, von A bis Z – von Zertifikaten über Hebelprodukte, ETFs – also da haben wir wirklich, glaube ich, für jeden was dabei. Und ja, ich würde mal sagen: Vorbeischauen lohnt sich.

Zu Gast: Jessica Schwarzer

Michael: Hallo und herzlich willkommen beim Börsentalk, dem justTRADE Podcast – dein Podcast für mehr Hintergrundwissen zum Thema Börse und Online-Broker. Es begrüßen dich deine Hosts Michael und Tim.

Bevor es gleich losgeht, hier noch ein kurzer Disclaimer: Die bereitgestellten Inhalte in diesem Podcast dienen nur der Information, stellen keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und sind weder als Angebot noch als Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Kryptowerten zu verstehen.

Ja, heute in unserem Podcast, Folge 24, mit Jessica Schwarzer. Hallo Jessica, schön, dass du da bist.

Jessica: Hallo, danke für die Einladung.

Michael: Vielleicht fangen wir einfach mal an, dass du dich kurz vorstellst. Also: Wer bist du, was machst du und vielleicht so ein bisschen was zu deinem Werdegang?

Jessica: Also, ich bin leidenschaftliche Börsianerin. Das hört sich immer so ein bisschen platt an, aber ich habe wirklich vor – wir sind fast 30 Jahre, 27 sind es, glaube ich – mit der T-Aktie angefangen und die Leidenschaft für die dann sofort entdeckt und wild am Neuen Markt gezockt.

Ich wollte immer schon Journalistin werden und als ich das dann wurde und mein erstes Praktikum gemacht habe, landete ich im Börsenressort und habe dann eben wirklich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Ich war sehr, sehr lange beim Handelsblatt, über zehn Jahre. Ich habe mehrere Bücher geschrieben, also ich kann es auch in der Freizeit einfach nicht lassen.

Mittlerweile bin ich selbstständig, seit etwas über fünf Jahren, und es macht immer noch wahnsinnig viel Spaß. Ich gebe mittlerweile auch Seminare und hoffe immer, andere begeistern zu können. Und gerade dieses Thema Frauen und Finanzen treibt mich auch sehr um, weil wir da ein bisschen Nachholbedarf haben.

Warum investieren Frauen seltener an der Börse?

Michael: Genau, das ist nämlich schon meine Anschlussfrage. Ich kriege das ja so ein bisschen mit, wenn man dich auf den sozialen Medien verfolgt, dass du jetzt auch gerade wieder ein Buch geschrieben hast. Weibliche Anlegerinnen sind ja so ein bisschen unterrepräsentiert. Also, wenn man der letzten Studie vom Deutschen Aktieninstitut Glauben schenken darf, dann sind das so 38 Prozent, was ja irgendwie so ein bisschen schade ist. Hast du eine Idee, woran das liegt oder wie man das ändern kann?

Jessica: Also, ich glaube, das liegt einmal so ein bisschen daran, dass wir in Deutschland eine schlechte Aktienkultur haben. Wir werden ja einfach völlig anders sozialisiert. Wir werden zu kleinen Sparern und Sparerinnen erzogen. Also, das ist ja bei beiden gleich.

Aber Männer trauen sich dann scheinbar irgendwann einfach mal an die Börse und legen mal los, mit ordentlich Testosteron teilweise. Und ich glaube, ihr habt einfach mehr Mut, es einfach mal auszuprobieren. Weil mehr Wissen als wir habt ihr auch nicht. Wir sind ja alle in den gleichen Schulklassen gewesen und haben alle die gleichen sparenden Eltern und Großeltern gehabt.

Frauen wollen es dann immer ganz genau wissen, fuchsen sich da unheimlich tief rein, was ja grundsätzlich gut ist. Aber dieser erste Schritt, loszulegen, das merke ich auch in Seminaren, da seid ihr Männer irgendwie: „Ja, mache ich jetzt mal und versuche mal.“

Und Frauen lesen dann lieber noch drei Bücher. Ich freue mich, wenn meine gelesen werden, aber manchmal muss ich noch mal sagen: „Jetzt trau dich, leg los.“ Und das ist bei Frauen ein bisschen unterrepräsentierter.

Das liegt aber wahrscheinlich auch daran: Wir kennen das alle – Gender Pay Gap, Gender Pension Gap. Wir verdienen in der Regel weniger, dann hat man natürlich auch weniger zum Anlegen und will wahrscheinlich dann auch weniger stark ins Risiko gehen.

Ich ticke anders. Ich bin aber auch von meiner Mutter witzigerweise ganz anders erzogen worden. Aber ich merke es halt im Freundeskreis schon, dass es in der Regel anders aussieht.

Michael: Ja, ja, das kann ich bestätigen.

Die Grundlagen für eine eigene Börsenstrategie

Tim: Ja, ja, du hast ja auch ein Buch über Börsenstrategien geschrieben und darüber wollen wir auch heute ein bisschen sprechen. Was muss man denn generell eigentlich wissen, bevor man sich irgendwie mit einer Börsenstrategie beschäftigt oder bevor man sich eine eigene Börsenstrategie überlegt? Also hinsichtlich des eigenen Risikos, der Anlageziele oder auch vielleicht des Zeithorizonts – was sollte man sich vielleicht für Gedanken vorab machen?

Jessica: Du hast im Prinzip schon alle angesprochen. Also, man sollte die goldenen Regeln der erfolgreichen Geldanlage kennen und für sich mal abtasten.

Das geht damit los, dass man grundsätzlich eine Strategie haben sollte. Ich muss halt dabei wissen, ja, wie du es gesagt hast: Was habe ich für ein Ziel? Und damit verbunden ist der Anlagehorizont.

Wenn ich jetzt sage, mit 25, es geht um eine Altersvorsorge, habe ich einen unglaublich langen Anlagehorizont. Wenn ich mit 25 sage, ich will mit 30 eine Wohnung kaufen, ist der sehr gering und ich finde für die Börse, für Aktien, auch zu gering.

Man kann da in der Regel an seine Ziele eine Jahreszahl dranschreiben oder zumindest so Pi mal Daumen, ob es eher zehn oder eher 30 Jahre oder eher fünf sind.

Dann muss man natürlich schauen: Was bin ich für ein Typ? Wenn ich Schwankungen so gar nicht ertragen kann und immer nur ein Sparbuch hatte, dann ist es wahrscheinlich schwierig, diesen Schritt an die Börse zu schaffen.

Aber auch wenn wir jetzt wieder Zinsen haben: Ohne Aktien bin ich ganz fest überzeugt, geht kein vernünftiger Vermögensaufbau, geht keine vernünftige Altersvorsorge. Mindestens ein kleiner Teil unseres Geldes muss in Aktien investiert werden.

Und da sind wir eben beim nächsten: langfristig. Da sind wir auch ein bisschen bei der Strategie mit breiter Streuung. Ich bin großer ETF-Fan. Es dürfen gerne auch mal Fonds sein. Einzelaktien finde ich ein bisschen schwierig, gerade wenn man anfängt, auch wenn es natürlich spannender ist.

Ja, man muss ein bisschen Vorarbeit machen. Also: Was bin ich für ein Anlegertyp? Kann ich noch schlafen, wenn die Börse mal um 50 Prozent abstürzt? Das passiert alle paar Jahre. Crashs gehören dazu. Ich muss es aushalten können.

Anlagehorizont, der muss lang genug sein. Breite Risikostreuung, Fonds und ETFs.

Und ich muss natürlich schauen: Was habe ich überhaupt für ein Budget? Habe ich ein kleines, vielleicht von 20 oder 50 Euro im Monat? Dann fange ich mit ETF- und Fondssparen an.

Vielleicht habe ich aber auch ein Tagesgeldkonto, was üppig gefüllt ist – bitte nicht den Notgroschen anlegen –, aber wo ich ein paar Tausend Euro vielleicht schon mal als Einmalanlage anlegen kann und mache dann zusätzlich einen Sparplan.

Also so ein bisschen mit dem eigenen Anlegertyp muss man sich auseinandersetzen. Und vielleicht, wenn man dann nicht so richtig klarkommt und ein komisches Gefühl hat, dann fängt man eben mit kleinen Summen, mit dem ETF-Sparplan, an, robbt sich ran an das Thema und schaut mal: Was macht das denn mit mir, wenn die Kurse schwanken?

Weil ganz ehrlich: Ich kann 50 Bücher lesen und jeden Tag das halbe Internet, die Finanzseiten auswendig lernen. Es ist ein Unterschied, ob man mit eigenem Geld investiert ist.

Ein Musterdepot ist eine feine Sache, um mal etwas auszuprobieren. Aber es ist ganz was anderes – und das ist egal, ob es eine kleine oder eine große Summe ist –, es ist ganz was anderes, wenn ich eigenes Geld investiert habe.

Tim: Ja.

Michael: Und das glaube ich auch fast das Wichtigste: einfach, glaube ich, anzufangen, selbst auch nur mit kleinem Geld. Man kann bei uns beispielsweise schon ab 25 Euro im Sparplan anfangen. Und das, glaube ich, wirklich das Wichtigste: einfach wirklich anzufangen.

Welche Börsenstrategien gibt es?

Kommen wir vielleicht mal zu den konkreten Strategien. Welche verschiedensten Strategien gibt es denn überhaupt? Und vielleicht kannst du da auch mal einfach so die wichtigsten nennen. Und natürlich auch die Frage: Wie wähle ich denn dann auch jetzt die richtige Strategie aus, wenn ich die ganzen vorher genannten Dinge für mich festgelegt habe?

Also Risikoprofil, Anlageziele und so.

Jessica: Also, ich komme dann wahrscheinlich, wenn ich mir darüber Gedanken gemacht habe, irgendwie zu einem groben Depot. Wir machen es jetzt mal ganz einfach: 50 Prozent Aktien, 50 Prozent Anleihen. Wir lassen jetzt mal Gold und alles andere weg.

Das ist ein ausgewogenes Depot. Das passt für die meisten Menschen. Wer es ein bisschen sicherer haben möchte: ein bisschen weniger Aktien. Wer ein bisschen sportlicher unterwegs sein möchte: ein bisschen mehr Aktien.

Das ist nicht in Stein gemeißelt, aber man sollte erst mal mit so einer groben Strategie loslegen.

Und dann kann ich es mir ganz einfach machen und einfach zwei – wenn wir jetzt mal in der ETF-Welt bleiben – zwei ETFs aussuchen: einen global investierenden Aktien-ETF.

Da wären jetzt – keine Beratung, das darf ich ja nicht als Journalistin – zum Beispiel der MSCI World, auf den ich setzen könnte. 23 Industrienationen, 1.500 bis 1.600 Aktien, keine Schwellenländer drin. Es ist nicht ganz die ganze Welt, aber wenn es um die Aktienwelt geht, die Börsenkapitalisierung, ein großer Teil davon.

Oder ich will einen MSCI All Country World. Da habe ich die Schwellenländer dann auch drin, zehn, zwölf Prozent, je nachdem. Das schwankt ja immer ein bisschen.

Das kann ich auch tun und damit habe ich dann im Prinzip einen Aktienanteil mit einer Position abgebildet. Sehr breite Risikostreuung.

Beim MSCI World und auch dem All Country World gibt es im Grunde immer die Kritik: zu viel Tech, zu viel USA. Das liegt daran, dass die meisten Indizes der Welt nach Marktkapitalisierung gewichtet werden.

Heißt: Die Unternehmen, die an der Börse am meisten wert sind, haben den größten Anteil im Index. Die USA sind der mit Abstand größte Kapitalmarkt der Welt. Wir sind da, glaube ich, beim MSCI World im Moment bei 66 Prozent.

Und die Tech-Werte, das haben wir, glaube ich, alle gelesen: Die Magnificent Seven sind durch die Decke gegangen in den vergangenen Jahren. Wir haben fast 30 Prozent Tech-Anteil.

Aber es liegt eben auch daran, dass das die größten Unternehmen sind. Ich finde das nicht schlimm. Wenn man das schlimm findet, dann kann man da vielleicht noch einen anderen ETF beimischen.

Das geht natürlich auch mit Fonds. Dann sage ich: Sind nur knapp 20 Prozent Europa im MSCI World, dann möchte ich vielleicht ein bisschen mehr Europa. Das kann man noch ein bisschen verfeinern.

Aber grundsätzlich finde ich, ist das ein solider Start. Und man würde dann auf der Anleiheseite sich auch einen ETF oder einen Fonds schnappen: Unternehmens- und Staatsanleihen, vielleicht so mittlere Laufzeiten, ganz gute Bonität, damit für Sicherheit sorgt.

Und dann kann man ganz einfach mit anfangen. Super simple Strategie: breit gestreut, nie bereut.

Qualität, Dividenden, Value und Growth

Es geht aber natürlich deutlich komplizierter. Und da gibt es viele Strategien und die können wir auch kombinieren.

Also Beispiel: Qualitätsaktien. Das sind die Aktien, die besonders solide Bilanzen haben, die gut verdienen, starke Marken haben, die eine geringe Verschuldung haben, gute Dividenden etc. pp.

Gibt es auch ETFs, also Indizes drauf. Wäre eine Möglichkeit.

Ich kann auf Dividendenaktien setzen, also auf die Unternehmen, die am meisten Dividende zahlen, also viel ihre Gewinne an die Aktionäre ausschütten.

Ich kann auf Value setzen. Das ist das, was Buffett tut: Substanzaktien. Das ist ein bisschen langweilig, aber eine solide Sache. Langfristig schwankt halt ein bisschen weniger, vielleicht für die Vorsichtigeren auch was.

Ich kann auf Growth setzen. Das ist der Gegenentwurf: Wachstum. Schwankt dann ein bisschen mehr, bringt aber natürlich auch die höhere Rendite, weil da richtig Fantasie drin ist.

Ich kann auf Nebenwerte setzen. Das ist dann – man redet immer von Factor Investing und im Englischen ist es dann der Faktor Size, also Nebenwerte. Das sind dann die mittelgroßen und kleinen Unternehmen, die auch ganz gut performen an der Börse, aber ein bisschen riskanter sind.

Also, es gibt da ganz, ganz verschiedene Strategien. Und die kann ich eben auch in einem Depot verbinden, also kombinieren. Ich kann aber auch einfach sagen: Ich setze auf eine davon.

Jessica Schwarzer über ihre eigene Börsenstrategie

Tim: Und natürlich bleibt dann auch die Frage noch offen: Wie sieht denn eigentlich deine Börsenstrategie aus?

Jessica: Also, du hast mein Buch ja angesprochen, „Erfolgreich investieren mit den besten Börsenstrategien“, und da ist ein Faktor oder sind Smart-Beta- beziehungsweise Factor-Investing-Depots. Da sind drei Stück drin.

Und ich mache daraus das chancenorientierte: 80 Prozent Aktien, 20 Prozent Anleihen. Und das sind sieben ETFs.

Da ist ziemlich viel von dem gerade Genannten drin. Also der Anleihenteil: Unternehmens- und Staatsanleihen, sehr sicher aus dem Euroraum. Und dann habe ich Schwellenländer, da habe ich einen extra ETF, Qualitätsaktien, Nebenwerte, Dividende und Value.

Wie oft sollte man eine Börsenstrategie überprüfen?

Michael: Und wenn ich jetzt mir so eine Strategie überlegt habe und ich sage mal, ich verfolge die jetzt: Wie oft muss ich die überprüfen? Was meinst du, was ist so ein Horizont? Lass ich die ein Jahr laufen, gucke ich da jeden Monat rein oder so, vielleicht sogar jeden Tag? Also, was ist da so deiner Meinung nach die beste Strategie, um die Strategie sozusagen zu überprüfen?

Jessica: Also, es kommt sehr auf den Anlagehorizont an. Und bei mir ist es zum Beispiel Altersvorsorge. Das Depot läuft 20, 30 Jahre.

Und wenn ich dann mal in Rente bin – ich bin selbstständig, man hört ja nie auf –, dann aber ins Rentenalter komme, sagen wir so, dann werde ich sicherlich auch noch einen Großteil meines Geldes investiert lassen. Ich hoffe, dass ich mir das dann leisten kann.

Da reicht es, einmal im Jahr zu schauen, vielleicht sogar alle zwei Jahre. Wenn es so 10, 20, 30 Jahre sind.

Aber es kommt auch darauf an, was du dir für eine Strategie überlegt hast.

Wenn du eine sehr sportliche Strategie hast – ich bin großer Fan vom Core-Satellite-Depot –, da hast du in der Mitte einen großen Kern, breit gestreut, „nie bereut“, die langweiligen Sachen. Und drumherum kleinere Satelliten, wo du ein bisschen mehr Gas gibst, ein bisschen mehr ins Risiko gehst.

Da musst du dann wahrscheinlich halbjährlich mal draufschauen, je nachdem, was deine Satelliten sind. Sind das Kryptowährungen, sind das KI-Aktien, was auch immer, dann schaut man öfter drauf.

Ich zum Beispiel mache das immer zwischen Weihnachten und Neujahr. Da mache ich mein Rebalancing total stur, gucke wieder: Ist es 80/20? Haben die einzelnen Bausteine die Größe, die ich will?

Ich versuche das immer über Zukäufe hinzukriegen. Aber lucky me, das Depot wächst und gedeiht. Es wird langsam ein bisschen, in Anführungsstrichen, teuer mit den Zukäufen.

Also, ich habe nicht immer das Geld auf dem Konto, um das dann über Zukäufe zu machen. Und dann muss ich halt auch mal: Das gut gelaufen ist, verkaufen, das schlecht gelaufen ist, kaufen.

Weil nur so funktioniert eine Strategie langfristig, wenn man ihr treu bleibt. Und das heißt Rebalancing, auch wenn es wehtut.

ETF-Auswahl: Wann lohnt sich ein Wechsel?

Michael: Und ich sag mal, wenn du jetzt, nehmen wir mal so einen MSCI World, da gibt es natürlich jetzt auch verschiedene Anbieter, die einen MSCI World oder den All Country World anbieten. Guckst du dir dann auch sozusagen die Konkurrenzprodukte an und sagst: Gibt es vielleicht einen MSCI World von Anbieter B, der besser ist als Anbieter A? Und wandelst dann auch um? Oder sagst du: Na ja, komm, auf die Laufzeit von 20, 30 Jahren passt das schon irgendwie?

Jessica: Also, wenn ich gestartet bin oder wenn ich – ich habe noch ein Spielgelddepot, wo ich ein bisschen sportlicher unterwegs bin – wenn ich was neu kaufe, dann schaue ich mir die einzelnen Anbieter genau an.

Also, ich komme eigentlich immer über den Index oder die Anlageklasse. Dann komme ich zum Index, dann sehe ich, was es gibt. Dann überlege ich mir: Will ich thesaurierend oder ausschüttend? Also sollen die Dividenden jährlich auf dem Konto landen oder sollen sie reinvestiert werden?

Ich möchte das reinvestieren. Es soll ja weiterarbeiten, das Geld. Und dann schaue ich auf die Kosten.

Und vielleicht guckt man bei spezielleren Indizes noch mal auf die Assets under Management: Wie groß ist der ETF, damit er nicht auf einmal geschlossen wird?

Vielleicht schaut man auch noch mal auf die Performance und vergleicht ganz genau, welcher ist da vielleicht ein bisschen besser. Weil das kann ja bei ETFs sein: Es liegt einmal an den Kosten, es liegt daran, wie gut wird er gemanagt, wann werden die Dividenden gutgeschrieben etc. pp. Da gibt es kleine Abweichungen.

Das mache ich schon. Aber ich gehe jetzt nicht hin in mein Bestandsdepot und sage: ETF, Index Nummer A ist jetzt X, aber jetzt ist aber Xtrackers ein bisschen günstiger und wechsle da ständig hin und her. Weil das würde von den Gebühren viel zu teuer sein.

Hin und her macht Taschen leer. Das mache ich nicht.

Also, wenn ich da einmal dabei bin, da müsste schon was Großes passieren.

Ich habe es einmal getan. Da hatte ich einen Index – ich weiß gar nicht mehr, welcher es war. Vielleicht war es MSCI World Quality, keine Ahnung, ich weiß es aber wirklich nicht mehr. Da gab es anfangs nur ein oder zwei ETFs. Da hieß es dann „friss oder stirb“.

Und dann ist ein paar Jahre später die Auswahl größer geworden und ich musste damals einen ausschüttenden nehmen, den ich eigentlich nicht wollte. Und da habe ich dann von ausschüttend auf thesaurierend gewechselt.

Aber ich würde es jetzt nicht tun, weil die Gebühren woanders 0,01 Prozent geringer sind.

Thesaurierend oder ausschüttend: Was bevorzugt Jessica?

Michael: Du hast gerade eben noch mal den Unterschied zwischen ausschüttenden und thesaurierenden ETFs erwähnt. Was ist dir da lieber?

Jessica: Also, ich bin definitiv Team thesaurierend.

Das liegt daran, dass es bei mir in dem großen, langfristigen Altersvorsorgedepot das Geld weiterarbeiten soll. Das Geld soll wachsen. Das ist wirklich ein Großteil meiner Altersversorgung, meines Vermögensaufbaus.

Und ich bin relativ faul, ehrlich gesagt. Also beim Arbeiten nicht, und ich kümmere mich auch gerne um Börse, aber ich möchte nicht permanent in meinem Depot rumhandeln.

Und ich möchte halt auch nicht ständig irgendwelche Ausschüttungen wieder reinvestieren müssen. Das würde ja auch wieder eine Order auslösen und wieder Geld kosten. Das lasse ich lieber alleine laufen, wenn es möglich ist.

Ich glaube, ich habe noch einen ausschüttenden. Also, da bin ich eher dafür bei meinem Spielgelddepot. Da landen ja auch schon mal Branchen- und Themen-ETFs drin. Da achte ich ehrlich gesagt gar nicht so richtig drauf, weil ich die Sachen teilweise auch so kurz- bis mittelfristig halte.

Und da auch mal ein bisschen so – ich würde jetzt nicht „heißere Wette“ sagen, also ich mache da kein Trading –, aber gehe mal sehr kurzfristige Sachen ein. Und da ist es mir dann am Ende auch egal.

Und vor allem: Je spezieller es ja wird, desto geringer ist ja dann am Ende auch die Auswahl. Manchmal gibt es ja gar nicht beides.

Die häufigsten Fehler bei einer Börsenstrategie

Michael: Dann vielleicht noch eine wichtige Frage. Also, ich persönlich finde sie eigentlich ganz wichtig: Was sind denn so die häufigsten Fehler eigentlich bei einer Börsenstrategie, die man irgendwie machen kann im Laufe der Zeit oder auch vielleicht direkt am Anfang?

Jessica: Also, der größte Fehler ist, ohne zu starten.

Ich bin ohne gestartet. Ich habe mit der T-Aktie angefangen und dann auch eine geisteskranke Menge an Einzelaktien, viel zu viel, Einzelaktien. Überblick verloren, völlige Klumpenrisiken.

Weil damals war halt Tech- und Internetbörse, Internetblase. Wow, also „Blase“ habe ich das nicht genannt. Ich habe „Rally“ gesehen. Aber es war eine Blase.

Dieses zu gierig sein und dann zu viel Gas geben, das kostet dann halt mal Geld. Man lernt dann was.

Was ich ganz wichtig finde, ist, sich diese ETFs und die Indizes anzuschauen. Niemand muss irgendwelche Branchen- oder Ländergewichtungen auswendig lernen, und schon gar nicht die Top 10. Aber man sollte sich das schon anschauen.

Ich sehe das so oft in Internetforen und vor allem auch in irgendwelchen Gruppen auf Facebook. Jemand stellt sein Depot vor und sagt: „Ja, ich habe ja eigentlich nur MSCI World und ich überlege jetzt noch mal, S&P 500 beizumischen.“

Okay, du hast schon 66 Prozent USA und jetzt noch den S&P 500.

Kann man wollen. Aber viele wissen überhaupt nicht, was sie da tun. Und das meine ich gar nicht böse. Ich habe auch so chaotisch angefangen.

Aber dass man einfach mal hinschaut. Und ich glaube, wenn man den vierten ETF beziehungsweise Index aufmacht und wieder sieht: Es sind Amazon, Apple, Microsoft, die Magnificent Seven, die vorne stehen, kriegt man dann ein Gefühl dafür und fällt nicht mehr über diesen Strick – diesen Fallstrick: Klumpenrisiko.

Aber man kann auch ganz bewusst sagen: Ich will dieses Klumpenrisiko. Dann ist es okay. Aber man sollte immer wissen, was man tut.

Und das ist bei dieser großen Liebe für ETFs, die ich ja teile, und diese maximale Risikostreuung – alles ist super und toll – geht das, glaube ich, manchmal ein bisschen unter.

Angst und Gier: Emotionen an der Börse

Michael: Ja, ich finde auch. Also zwei wichtige Fehler, die man machen kann, sind die eigenen Emotionen dann noch so ein bisschen. Also die Gier und die Angst.

Was denkst du denn: Wie kann man denn diese Emotion, wie Gier, wenn es gerade ganz stark steigt – dann gibt es diese Rally, ich will immer mehr – oder auch die Angst: „Ah, ich fange vielleicht erst gar nicht an“ – wie kann man die an der Börse reduzieren?

Jessica: Ich habe da mein ganzes Buch drüber geschrieben und auch sehr viel über mich gelernt. Das heißt auch: verliebt, panisch.

Ich glaube, wir müssen einfach uns eingestehen: Wir sind keine Roboter. Wir sind Menschen. Wir haben Emotionen und die werden wir immer haben und die werden auch immer hochkommen.

Und ich weiß, wie ich im Corona-Crash auf der Couch saß und gesagt habe: „Okay, deine Regel wäre jetzt eigentlich, nachzukaufen. Also mach.“

Habe ich dann gemacht und mir ging es richtig schlecht, zwei, drei Tage lang, weil es ging eine Woche lang weiter runter.

Und ich habe gedacht: „Oh mein Gott.“ Ich wusste ja nicht, dass dieser Crash nur vier Wochen dauert. Hätte ja auch fünf Monate dauern können.

Und dann drehte die ganze Geschichte und ich habe gesagt: „Boah, richtig gemacht.“

Also, ich glaube, man muss es erkennen, was man tut. Man muss seine Emotionen erkennen. Und es hilft auch, mal darüber nachzudenken, welche Fehler man schon gemacht hat und warum.

Und da muss jetzt keiner in Schutt und Asche gehen und sich für einen schlechten Anleger halten. Das passiert auch Profis.

Aber das zu erkennen und vielleicht noch mal ein Anlagetagebuch zu führen, wo man seine Strategie notiert, wo man auch schreibt, warum man was wann mit welcher Annahme gekauft hat, welche Erwartung man hatte, wo man die Reißleine ziehen würde bei spekulativeren Sachen – ganz wichtig – hilft auch.

Und es hilft eben auch in so einem Corona-Crash, wo es echt zur Sache ging.

Mir hat auch geholfen: Du investierst langfristig, du hast noch 20 Jahre. Deine Regel ist, wenn es 15 bis 20 Prozent runtergeht und es ist Geld auf dem Anlagekonto, dann kaufst du nach.

Das hat sich – sorry für das Wort – beschissen angefühlt. Ich habe es aber getan, weil es meine Regel ist.

Und es hat super funktioniert. Hatte ich aber Angst? Ja. Ich war jetzt nicht nah an der Panik, aber gut habe ich mich nicht gefühlt.

Also, das hilft dann schon, wenn man sich so ein paar Regeln aufschreibt. Wenn man vielleicht bei manchen Entscheidungen auch noch mal eine Nacht drüber schläft, das hilft, glaube ich, auch.

Nicht umsonst folgen auf die schwärzesten Aktien- und Börsentage die besten statistisch. Man hat manchmal das Gefühl, vielleicht haben einige noch mal über ihre Fehlentscheidung nachgedacht und kaufen dann wieder zu.

Warum antizyklisches Investieren so schwerfällt

Michael: Eigentlich scheint man es ja zu wissen. Man scheint es eigentlich zu wissen: Jetzt geht gerade gefühlt die Welt unter und normalerweise müsste ich jetzt eigentlich all in gehen. Aber man macht es irgendwie doch nicht.

Jessica: Ja, so ist es. So leicht ist es nicht.

Und selbst wenn man es weiß und total überzeugt ist von der eigenen Strategie, es fühlt sich in dem Moment falsch an. Es fühlt sich so an: Alle anderen verkaufen doch. Warum kaufe ich denn jetzt als Einzige? Das kann ja nicht richtig sein.

Doch, ist es. Antizyklisch, vor allem wenn man langfristig investiert.

Michael: Ja.

Gold und Kryptowährungen im Depot

Jetzt haben wir ja deine Vorliebe für ETFs kennengelernt. Jetzt vielleicht mal eine ganz andere Frage: Wie ist denn deine Einstellung zu Krypto oder zu Gold? Ist das auch ein Teil, wo du sagst: Ja, gehört zur Allokation? Oder ist das eher Teufelszeug? Oder ist das vielleicht eher Spieldepot? Wie so ein Telefonjoker an dieser Stelle?

Jessica: Also, ich mag kein Gold im Depot.

Es macht für mich keinen Sinn, da irgendwo in der Erde rumzuwühlen, das Zeug teuer rauszuholen, das sauber zu machen, zu verarbeiten, in irgendwelche Münzen und Barren zu pressen und dann wieder irgendwo im Tresor zu verstecken. Das ist für mich irgendwie sinnlos.

Also, ich finde das toll an Ohren, ich finde es toll an Händen. Alles gut.

Und ich verstehe auch diese „sicherer Hafen“-Geschichte immer nur so begrenzt. Das ist halt eine hochemotionale Anlageklasse.

Wer das haben will, um Gottes willen, möge sich fünf bis zehn Prozent, aber nicht mehr, ins Depot legen. Es läuft ja im Moment auch super, also alles gut. Meine Anlageklasse ist es nicht.

Und Kryptos: Ich halte das für hochspekulativ. Wenn überhaupt im Spielgelddepot. In meinem ist es nicht drin und kommt auch erst mal nicht rein.

Viel spannender finde ich – also für mich ist es keine echte Anlageklasse, ja, für mich ist es, weil auch nichts dahintersteckt. Das ist für mich auch eine ziemliche Zockerei.

Was ich aber extrem spannend finde, ist die Blockchain und was damit sonst so geht.

Und da gibt es ja auch Themen-ETFs, die dann eben auf die Unternehmen setzen, die an der Blockchain arbeiten und/oder mit der Blockchain unter anderem Anwendungen entwickeln. Das finde ich spannend.

Kryptos selber aber – ich muss dann, Stichwort Angst und Panik, dir vor allem sagen: Ich denke dann manchmal, wenn ich den Kurs sehe: „Verdammt, hättest du doch mal.“ Aber irgendwie habe ich dann doch nicht.

Und wenn es wieder runtergeht, bin ich ganz froh.

„Erfolgreich investieren mit den besten Börsenstrategien“

Michael: Ja, ich glaube, wir hatten wirklich spannende Insights.

Ich würde gerne noch mal auf dein Buch weisen, also das letzte Buch „Erfolgreich investieren mit den besten Börsenstrategien“, im FinanzBuch Verlag erschienen.

Und was ich gelesen habe: Vielleicht kannst du so ein paar Worte zu deinem Buch auch noch sagen. Es ist ja für Anfänger und für Fortgeschrittene, für Männer und für Frauen.

Also vielleicht gerne ein bisschen Werbung machen für dein Buch, weil ich glaube wirklich, dass das für unsere Hörer und Hörerinnen eine super Basis ist.

Also gerne noch mal was dazu sagen.

Jessica: Vielen lieben Dank. Ja, es ist so ein bisschen ein Herzensthema bei mir, dass eben mehr Menschen an der Börse investieren und es eben mit relativ einfachen Strategien anfangen können.

Sie können dann auch ein bisschen spezieller werden. Am Ende gibt es in dem Buch ganz viele Muster- oder mehrere Musterdepots und auch die sind durchgerechnet, was sie in den letzten Jahren gebracht hätten.

Und ich habe auch so ein bisschen – der Untertitel ist jetzt nicht drauf, aber das war in meinem Kopf – so „vom wilden Sammelsurium zur cleveren Strategie“.

Weil die meisten von uns, da sind wir uns, glaube ich, alle ähnlich: Man fängt mit irgendwas an und dann fängt man an, sich dafür zu begeistern und zu interessieren. Dann liest man ganz viel und dann kauft man das dazu und dann kauft man das dazu.

Und mit Strategie hat das nichts zu tun.

So war es bei mir irgendwann: Es wird ein bisschen breiter gestreut, raus aus den Einzelaktien, mehr Fonds und dann irgendwann ETFs. Aber es hatte ganz lange nichts mit Strategie zu tun.

Und das erkläre ich so ein bisschen, wie man das eben besser machen kann.

Und es gibt eben auch Depots, wo man trotzdem relativ aktiv sein kann und Spaß haben kann. Weil mir macht Börse ja auch Spaß.

Und mein Weg ist eben das eine breit gestreute große Musterdepot. Und mit sehr viel geringeren Summen bin ich dann im Spielgelddepot unterwegs.

Was nichts mit Zocken zu tun hat, aber es ist dann eben schon mal ein Themen-ETF drin, mal eine Branche, alles viel kurzfristiger. Keine ganz knallharte Strategie. Das ist dann vielleicht mein Sammelsurium.

Und dass man einfach so das Bewusstsein dafür hat und dass man sein Depot mal ein bisschen aufräumt und ein bisschen umstrukturiert, schadet, glaube ich, bei dem einen oder anderen wirklich nicht.

Oder einfach mal sagt: Gut, ich lasse das drin, was ich jetzt habe, aber ich baue mal den Kern vom Core-Satellite-Depot ein bisschen cleverer auf.

Das war so mein Ding.

Weil ich kriege es halt auch mit: Viele, die anfangen, trauen sich nicht richtig und haben keine Idee und keine Strategie. Die finden es auch super simpel mit zwei oder vier Bausteinen.

Andere merken, dass das, was sie da tun, eben wirklich ein wildes Sammelsurium ist, und können ein bisschen sortieren.

Und das war so mein Ziel. Und ich hoffe, jeder findet was, um sein Geld an der Börse ein bisschen zu optimieren.

Treffen auf der Invest in Stuttgart

Michael: Genau. Dann würde ich sagen, Tim, dann lass uns das Buch doch in den Shownotes auch verlinken.

Und ich glaube, jetzt steht ja auch die Invest vor der Tür. Du bist wahrscheinlich auch auf der Invest. Das heißt, interessierte Hörerinnen und Hörer, die würden dich da auch wahrscheinlich sehen. Hältst auch Vorträge, würde ich behaupten.

Jessica: Das darfst du behaupten. Ja, ich bin beide Tage da. Ich bin an dem Freitag, glaube ich, auf der Bühne bei HSBC und an dem Samstag beim Fem Finance Day von Stuttgart aktiv.

Da gibt es dann auch nach meinen beiden Panels, die ich moderiere, in so einer Area, die direkt daneben ist, einen Signiertisch.

Also, man kann sogar kaufen und ich signiere es dann gerne. Mitbringen und ich signiere es auch, das ist möglich.

Also, ich werde beide Tage da rumlaufen und freue mich über jeden, der mich anspricht.

Tim: Habt ihr auch einen Stand? Seid ihr da?

Michael: Ja, ja, wir sind auch da.

Jessica: Genau, auch an beiden Tagen. Dann komme ich auf einen Kaffee vorbei.

Michael: Das geht.

Jessica: Anders.

Michael: Und auf Bühnen seid ihr sicherlich auch?

Tim: Ja, wir haben auch diverse Vorträge.

Michael: Genau.

Jessica: Ja, prima.

Michael: Dann würde ich sagen: Alle Leute sollen sich das Buch anschauen. Wir verlinken das in den Shownotes. Wir schauen mal, dass wir uns auf der Invest treffen.

Und dann würde ich sagen, Jessica: Vielen Dank, dass du bei uns im Podcast warst.

Jessica: Ich danke euch. Hat Spaß gemacht.

Michael: Danke dir. Ciao.

Jessica: Tschüss.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Kapitalanlagen unterliegen Wertschwankungen und allgemeinen Kapitalmarktrisiken. Der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen; Verluste bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals sind möglich.