Börsentalk #47 - Börsenbeben nach der Bundestagswahl: Gewinnerbranchen & Markttrends mit Harald Weygand
In der 47. Folge des Börsentalks sprechen Michael und Nina mit Harald Weigand, Trader und Mitgründer von Stock3, über die Auswirkungen der Bundestagswahl auf die Börse. Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung des DAX, mögliche Profiteure staatlicher Investitionen und die aktuelle Schwäche des US-Aktienmarkts.
- Europäische Märkte: Der DAX hat sich zuletzt deutlich besser entwickelt als die US-Märkte. Harald sieht Europa weiterhin vergleichsweise stark, warnt aber vor möglichen Zwischenkorrekturen.
- Rüstung und Infrastruktur: Unternehmen aus diesen Bereichen könnten von höheren staatlichen Ausgaben profitieren. Gleichzeitig seien viele Kurse bereits stark gestiegen.
- Deutschland und Europa: Harald sieht Investitionen in Sicherheit, Infrastruktur und Digitalisierung als wichtig an und hält Europa für einen unterschätzten Wirtschaftsraum.
- USA und China: Den US-Tech-Sektor beurteilt Harald derzeit vorsichtiger. Mit DeepSeek und anderen chinesischen KI-Modellen sieht er zudem wachsenden Wettbewerbsdruck für US-Unternehmen.
- Trading und KI: Harald spricht darüber, wie er KI für Research und Textbearbeitung nutzt, und betont die Bedeutung von Risikomanagement und Positionsgröße beim Trading.
„Es ist schon viel nach oben passiert, es ist bereits viel eingepreist.“
Mehr über Haralds Analysen und Trading-Ansatz gibt es bei Stock3.
Wenn du möchtest, dass deine Frage in einer der nächsten Folgen beantwortet wird, schicke uns eine E-Mail an: podcast(at)justtrade.com
Börsentalk Nummer 47 mit Harald Weigand
Michael: Ja, Börsentalk Nummer 47. Guten Morgen, Nina.
Nina: Hallo Michael.
Michael: Ja, Nina, heute haben wir ja einen extrem spannenden Gast mal wieder im Podcast, nämlich Harald Weigand. Das ist ein erfahrener Trader, glaube ich. Er macht relativ viel technische Analyse und aktiven Handel und ist auch einer der Gründer von Stock3. Insofern würde ich erstmal einfach sagen: Guten Morgen, Harald.
Harald: Ja, hallo in die Runde. Ich freue mich, mit dabei zu sein, und wir haben spannende Themen auf der Agenda.
Michael: Genau. Vielleicht fangen wir einfach mal ganz kurz an, Harald. Ich meine, du wirst wahrscheinlich bei allen unseren Zuhörern bekannt sein, aber um sicherzugehen, vielleicht stellst du dich einfach noch mal ganz kurz vor.
Harald: Ja, ich bin aktiver Anleger, bin Trader seit Ende der 1990er-Jahre. Habe ursprünglich Medizin studiert, das volle Programm und auch Doktorarbeit gemacht. Bin Quereinsteiger so gesehen. Mich faszinieren die Märkte, die technologischen Entwicklungen, die Bedeutung von Kapitalflüssen auf unserem Planeten für das wirtschaftliche Geschehen und habe alle Facetten des aktiven Handels mal ausprobiert, habe mich orientiert und bin dann letztendlich in einen Bereich angekommen. Ich handle vornehmlich mittelfristige, also mehrmonatige bis hin zu einem Jahr andauernde Trends an den Finanzmärkten in Europa, in Asien, in den USA natürlich ganz klar. Die stehen für über 50 Prozent der Weltaktienmarktkapitalisierung. Das ist das Zugpferd.
Michael: Ja, sehr spannend. Wir wollen heute über die Auswirkungen der Bundestagswahl sprechen, die vor Kurzem stattgefunden hat. Ich gehe noch mal ganz kurz auf die Ergebnisse ein, nur falls die irgendjemandem nicht bekannt sein sollten oder einfach, um sie noch mal in Erinnerung zu rufen. Die CDU hat ja mit Friedrich Merz 28,5 Prozent der Stimmen bekommen und ist somit die stärkste Kraft. Dahinter die AfD mit 20,8 Prozent, zweitstärkste Kraft. Die SPD hat eine historische Niederlage erlitten mit nur 16,4 Prozent, während die Grünen auf 11,6 Prozent kamen. Außerdem hat sich die Linke noch gesteigert auf 11,6 Prozent. Die FDP sowie das Bündnis Sahra Wagenknecht scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde. So viel noch mal kurz als Erinnerung daran.
Nina: Wie haben denn die Märkte bisher auf das Wahlergebnis reagiert?
Harald: Also, man kann sagen, dass schon im Vorfeld dieser vorgezogenen Bundestagswahl ordentlich Performance gemacht wurde an den europäischen Aktienmärkten, insbesondere im DAX. Wir sehen Outperformance seit Dezember vergangenen Jahres gegenüber dem US-Aktienmarkt. Und das will was heißen. Seit dem Ende der Finanzkrise 2009 sehen wir eine deutliche Outperformance des US-Aktienmarkts. Und jetzt mittelfristig tut sich hier eine des europäischen Aktienmarkts auf.
Ich habe hier einfach mal die Zahlen, ich habe jetzt direkt den Chart auch vor mir. Die Entwicklung Year-to-Date, seit Jahresbeginn: Wenn wir uns das mal anschauen, im DAX ist das jetzt ein Plus von 16 Prozent. Das ist schon enorm. Beispielsweise der Schweizer SLI von 12 Prozent plus, der französische ein Plus von 10 Prozent. Also Europäer sehr stark. Und die US-Indizes sind seit Jahresbeginn jetzt sogar ins Minus gerutscht, minus 6 Prozent beispielsweise im Nasdaq-100. Da sehen wir richtig auch bei den US-Halbleiteraktien im Semiconductor Index Abgaben, eine Abwärtsrallye.
Und das dürfte sich meines Erachtens zunächst auch noch fortsetzen. Also, wir sehen, da ist auch schon viel vorweggenommen. So einfach ist es an der Börse nicht. Sie preist sehr oft bestimmte Szenarien im Vorfeld ein. Und es gab beispielsweise von Bank of America Merrill Lynch Research bestimmte Szenarien, die da im Vorfeld skizziert wurden.
Es wurde darauf hingewiesen: Worst Case wäre, wenn die AfD und BSW zusammen 33 Prozent der Stimmen vereinnahmt hätten, was ja nicht der Fall ist. Das hätte für Stillstand gesorgt, für wenig Bewegung, und das hätte natürlich dann auch die Märkte belastet.
Auf der anderen Seite war das mild positive, mild bullische Szenario demnach eine Mehrparteienkoalition. Da wären dann also auch die Grünen beispielsweise noch dabei gewesen. Und das hätte bedeutet: einen einmaligen fiskalischen Stimulus im Jahr 2025.
Das klar bullische Szenario, das kam jetzt auch zum Tragen, ist eben voraussichtlich – also, so ganz fest steht's ja noch nicht – eine Koalition aus Union und SPD. Und das bedeutet wirklich eine „fiskalische Bazooka“, so haben die das ausgedrückt. Und wirklich Umwälzungen. Also, dass die Politik diese geopolitische, sicherheitspolitische Situation wirklich ernst nimmt und da jetzt reingeht.
Aber auch: Es wird immer kompetitiver im wirtschaftlichen Bereich. Auch da muss was passieren. KI, künstliche Intelligenz, dass das digital ist, dass das nach vorne gebracht wird in Deutschland. Und ja, also dieses für den Markt positive Szenario wurde gezogen.
Wie viel ist im DAX bereits eingepreist?
Harald: Und genau das hat meines Erachtens der DAX aber auch eingepreist, soweit schon. Und der Punkt ist auch der: Ich habe es eingangs gesagt, ich habe den Fokus auf mittelfristigen, mehrmonatigen Trends. Und wir haben eine stark bullische Ansage. Das war im November schon. Da hatten wir ein Cluster bei 19.590 Punkten. Und mit dem Anstieg darüber kam es dann zur Aktivierung eines prozyklischen Kaufsignals. Kaskadenförmig sind die Etappenziele da abgearbeitet worden und wir bewegen uns jetzt auf das finale Ziel bereits zu, mittelfristig zunächst mal bei 23.002 Punkten.
Hier steigt jetzt die Wahrscheinlichkeit für eine Zwischenkorrektur. Das muss man wissen. Man sollte dann nicht die Segel streichen und sich von dem Markt abwenden. Ich erwarte hier eigentlich auch im EuroStoxx eine Zwischenkorrektur. Wie der Name schon sagt, also Zwischenkorrektur. Voraussichtlich anschließend weiter steigende Kurse.
Aber jetzt zur Frage: Was ist da passiert? Also, es ist schon viel nach oben passiert, es ist bereits viel eingepreist. Und ich denke nicht, dass es ein großes Selling-the-Fact gibt, aber eine Zwischenkorrektur, die jetzt wahrscheinlicher wird.
Welche Branchen könnten von der neuen Koalition profitieren?
Nina: Mhm. Und du hast ja jetzt gerade schon angesprochen: CDU und SPD sind gerade in den Koalitionsgesprächen. Welche Branchen könnten denn von dieser Koalition profitieren?
Harald: Ja, also ganz offensichtlich ist es der Rüstungssektor, der Rüstungsbereich. Da haben wir Rheinmetall, wir haben Hensoldt, RENK und MTU. Das sind wichtige deutsche Rüstungsunternehmen. Auf der anderen Seite in ganz Europa natürlich auch beispielsweise die Italiener mit Leonardo, die Franzosen mit Thales oder aber die Briten mit BAE.
Also, das sind Aktien, die allerdings sehr steil sind. Schaut euch einfach mal die Kursläufe an, die Charts an, die sehr stark, sehr steil, sehr rasch ansteigen konnten bei hohem Volumen. Und hier steigt die Wahrscheinlichkeit für Zwischenkorrekturen. Und gerade als Trader, als aktiver Anleger, der sich hier neu engagieren will, ist man auf eine Zwischenkorrektur, auf eine Zwischenkonsolidierung zwingend angewiesen.
Man ist zwingend angewiesen auf einen solchen Dip, auf einen solchen Rücksetzer. Da besteht dann die Möglichkeit, sich zu positionieren. Und bei mir ist es wichtig, eben diese Zwischenkorrektur zu klassifizieren, sie zu analysieren: Was für Patterns, was für Strukturen, was für eine Morphologie entwickelt sich da? Ist es bärisch oder ist es bullisch, Fortsetzungsmuster? Dann gehe ich in diesem Falle da rein.
Aber gerade bei Rüstungstiteln würde ich im Moment vorsichtig sein. Da ist sehr viel eingepreist.
Dann Infrastruktur. Auch da haben wir jetzt sehr starke Bewegung gesehen bei Hochtief, Bilfinger, Strabag. Also durch die Bank in diesem Bereich. Und da kann man sagen: Auch da wird nach diesem dynamischen Anstieg eine Zwischenkonsolidierung jetzt wahrscheinlicher.
MDAX und SDAX im Fokus
Harald: Aber das sind ja Unternehmen, deren Aktien im MDAX beheimatet sind. Und der MDAX, was diesen Index anbelangt, der gefällt mir im Big Picture. Da kann ich sogar sagen: Wirklich im großen Bild sehr gut. Der macht nach einer mehrjährigen, seit 2019 andauernden Seitwärtskorrekturbewegung jetzt einen Satz nach oben und triggert hier, wir sagen triggern, also aktiviert hier ein mittel- bis langfristiges Kaufsignal.
Also, das sieht wirklich gut aus. Ich gehe hier beispielsweise mehr über den Index. Den kann ich ja handeln über verschiedenste Instrumente und kann da auch die Bewegung eben über den Leverage beispielsweise, wenn ich mich dafür entscheide, dann auch einstellen.
Also MDAX steht da für mich wirklich so im Fokus. SDAX übrigens auch. Ja, der ist auch wieder angesprungen. Nebenwerte springen wieder an. Und man darf nicht vergessen, dass diese Maßnahmen, Sondervermögen etc., dass die sich auswirken, kaskadenförmig letztendlich auf die gesamte Wirtschaft. Das betrifft nicht nur diese einzelnen Sektoren.
Nina: Dann bezüglich des MDAX finde ich interessant: Da ist ja jetzt irgendwie announced worden, dass es einen Wechsel gibt, dass da zwei Werte reinkommen. Zum einen kommt ja die DWS rein und, ich glaube, flatexDEGIRO. Das sind die beiden Kandidaten, die reinkommen sollen. Da bin ich gar nicht im Bilde jetzt über diese neuesten Entwicklungen.
Harald: Ja, also die beiden Titel habe ich jetzt nicht fokussiert im Coverage. Ich habe schon auch einige, die ich hier jetzt auf der Liste habe, auf meiner Trading-Watchlist, wo ich dann wirklich auch auf Einzeltitel gehe. Aber den Fokus habe ich auf den MDAX, kumuliert gesehen, die Möglichkeiten, kumuliert gesehen das Risiko. Und das ist gerade jetzt für jemanden, der jetzt nicht so in der Materie drin ist, sinnvoller, sich so zu engagieren, als so auf Einzeltitel zu gehen.
Weil ich kann es euch sagen: Es wird immer gesagt, legt langfristig an und lasst liegen und so weiter. Aber es ist wirklich ganz entscheidend, was man da liegen lässt, in welche Titel man langfristig investiert. Und ansonsten kann das schwer nach hinten losgehen, wenn man dann in ein paar Jahren draufschaut und sieht: Oh, die Trends haben sich so schnell entwickelt, das war's schon und jetzt zieht die Börse schon wieder weiter, zieht das Kapital schon wieder weiter.
Ein Blick auf Haralds Trading-Watchlist
Michael: Ja, aber wenn du sagst, dass du da so eine Liste hast, ne, da sind wir natürlich jetzt so ein bisschen neugierig, ob wir da mal einen Blick drauf werfen dürfen. Vielleicht hast du da mal so den ein oder anderen Titel, wo du sagst, den habe ich auf der Liste, da gucke ich mal.
Harald: Da hast du mich jetzt nicht auf dem falschen Fuß erwischt, aber die ist eigentlich bei uns so unter Verschluss. Aber ich nenne mal einen Titel. Ein Titel, der auf der Watchlist steht, das ist Fuchs SE Vorzüge.
Und was mir da gefällt, ist einfach das Big-Picture-Fraktal. Es ist eines meiner favorisierten Fraktale oder Patterns, die ich an den Märkten handle, weil da die Trefferquote sehr hoch ist, dass dann die erwartete Trendbewegung nach oben auch kommt.
Also, die Aktie bricht jetzt in diesem Monat über eine, ja, aus einer mehrjährigen Korrekturphase regelkonform nach oben aus. Diese Korrekturphase ist für mich sehr bullisch. Aktuell notiert die Aktie bei 49,36 Euro und ich habe hier ein Hauptziel im 71-Euro-Bereich. Das ist also eine Aktie, die ich in Dips, in Rücksetzer eben versuche, dann zu handeln.
Welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen sind notwendig?
Michael: Okay, haben wir also einen kleinen Blick auf deine Liste bekommen. Wenn wir noch mal auf die neue Regierung, so, so dass sie dann gebildet ist, zurückschauen: Gibt's irgendwelche wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die du erwartest, die angepackt werden müssen? Also fällt dir da irgendwas ein, wo du sagst, also das muss jetzt kommen? Man könnte ja auch von Steuersenkungen reden oder was auch immer.
Harald: Also, für mich war es jetzt einfach wichtig. Es wird natürlich jetzt hart kritisiert, auch bei meinen Kollegen hart kritisiert: Jetzt werden Schulden gemacht, es wurde davor etwas anderes gesagt. Aber die Situation geopolitisch, sicherheitspolitisch ist sehr gefährlich. Das muss jeder verstanden haben. Das ist nicht einfach mal so nebenbei. Das hat etwas Existenzielles für Europa.
Und dass da jetzt etwas passiert und dass da in die Vollen gegangen wird, das ist für mich wichtig. Nicht nur als Trader, als Anleger, sondern als Bürger des Landes und eben auch Fan von diesem Thema Europa. „Whatever it takes“ – das ist unglaublich wichtig.
Dass man sich auch unabhängiger macht von allen möglichen Adressen, und das steht für mich absolut im Vordergrund. Und dann aber auch, dass man die Wirtschaft in so einer Situation – da wird wirklich die deutsche Volkswirtschaft in die Mangel genommen von verschiedensten Problemthemen.
Das beispielsweise jetzt in China die Elektroautos, dass die da wirklich auch nicht schlecht sind, dass diese Transformation bei den deutschen Autobauern im Moment so noch nicht geklappt hat. Dann aber auch Tesla, der Musk, ja, der demontiert sich selbst – zum Glück, in Anführungsstrichen. Aber dass er da so diesen Trend geprägt hat und ausgelöst hat, das ist unglaublich wichtig.
Auch im Digitalen, wenn ich dann immer lese, ja, Beispiel Südkorea: Da kannst du unten in der U-Bahn eine Downloadgeschwindigkeit übers Handy haben, von der können wir träumen. Ich finde, das sollte bei uns auch so sein. Wir sollten da vorne mitmischen und wir dürfen da nicht zu sehr in die Defensive geraten.
Das ist also auch für mich ganz wichtig, dass hier der Staat jetzt Geld in die Hand nimmt und hier wirklich eine Welle lostritt. Und ich bin sicher, dass das Erfolg haben wird, eine Bewegung eintritt und Dynamik erzeugt. Dynamik, das ist ganz wichtig, und dass das in die richtige Richtung gehen wird, wirtschaftlich, konjunkturell.
Digitalisierung und Wettbewerb mit China
Michael: Also, ich sag mal, ich glaube auch gerade beim Thema Digitalisierung, da ist unwahrscheinlich viel möglich. Ich habe letzte Woche einen alten Mitarbeiter von mir getroffen. Der ist Chinese und den habe ich natürlich abends beim Abendessen ausgefragt, ne, weil der kommt aus Shanghai, lebt aber jetzt beruflich in Dubai und ist immer so Pendel zwischen den Welten.
Und wenn der erzählt, wie das da in China abgeht, da sind wir so weit weg. Ohne Handy kannst du da fast gar nichts mehr machen. Das ist wirklich unfassbar, was du alles mit dem Handy machen kannst.
Und bei uns kannst du noch nicht mal ein Auto online anmelden, geschweige denn. Wir reden ja auch – es gab ja jetzt die Diskussion bei der Bundestagswahl, dass die ganzen Auslandsdeutschen irgendwie durch die Postverzögerung gar nicht ihre Briefstimme abgeben konnten. In anderen Ländern kann man ja schon längst online die Wahl machen.
Harald: Ja, also Bürokratie ist ja ein Zeichen von Organisationsvermögen auch. Aber wenn man es übertreibt, dann wird extrem organisiert und werden Themen und Trends kaputt organisiert. Also das geht da nach hinten los.
Aber es ist schon so. Beispielsweise meine Mutter kommt aus Südkorea, mein Vater ist Deutscher, Rheinhesse. Meine Mutter kommt aus Südkorea. Und da habe ich das ja auch gesehen, was das für ein technologischer Fortschritt dort ist. Oder auch Autoindustrie, wahnsinnig, wie entwickelt sich China.
Michael: Ja, ja.
Harald: Ja, und ich habe das auch gehört. China definitiv. Also, es gibt das, was berichtet wird. Es ist natürlich ein Systemrivale und so weiter. Dabei wird dann so ein bisschen – also wird nicht klar, was dort eigentlich passiert. Das ist nicht realistisch beschrieben. Ja, die haben nur Smoke und überhaupt, ja, das ist nicht der Fall.
Das ist nicht der Fall. Die haben Future Cities. Das sind vor allen Dingen nicht nur Cities, sondern riesige Konglomerate. Das ist Ruhrgebiet hoch 100, ja, also einfach von der Größe her. Shanghai, Shenzhen. Und dort entsteht sehr viel.
Und das ist natürlich Konkurrenz. Ich bin für Wettbewerb. Für uns – privat jetzt hätte ich Anleger gesagt – aber für uns Konsumenten ist es wichtig, das wissen wir ja auch hier bei Finanzprodukten, auch im Brokerbereich. Es ist wichtig, dass da viele Player da sind, dass da Konkurrenz da ist, dass die sich anstrengen müssen.
Und von daher sehe ich das positiv. Und ich sehe es positiv, dass wir da jetzt in dem Bereich eben auch Gas geben. Weil das Wissen ist ja da. Das Wissen ist ja da. Und man muss dieses Unternehmertum eben hier auch noch weiter nach vorne anschieben, nach vorne bringen.
Und Europa ist auch groß. Wir haben über 400 Millionen Konsumenten. Wir sind also, wenn man das mal so sieht, viel größer als die USA. Eigentlich die Vorzeichen sind alle da.
Europa als unterschätzter Wirtschaftsraum
Harald: Ja, also ich denke auch Europa. Da stehe ich ziemlich alleine da. Aber bei mir ist wichtig: Ein Teil der Marktanalyse ist ja die Sentiment-Analyse. Also sprich: Wie ist die Stimmungslage kurzfristig, mittelfristig, langfristig?
Und Europa ist so runtergeredet worden. Ja, es ist nur Regulierung und es ist klar, die Probleme, die soll man ansprechen. Aber die dürfen dann nicht das Potenzial überstrahlen, also was da möglich ist.
Aber auch das ist einer der größten Wirtschaftsblöcke hier auf unserem Planeten. In Bezug auf Wirtschaft haben wir hier eine Stimme, die ist relevant, und man kann bestimmte eigene Interessen dann auch vertreten, selbstbewusst.
Und deswegen bin ich der Meinung, dass Europa im Grunde genommen so der unterschätzteste, wie soll ich sagen, unterschätzte Player auf der Weltkarte ist.
Michael: Ja, ja, auf jeden Fall.
Deutschland und die USA im internationalen Vergleich
Michael: Wenn wir jetzt noch mal zurück auf den deutschen Markt schauen. Wir sind jetzt ein bisschen nach Europa gegangen, aber noch mal zurück zum deutschen Markt: Wie positioniert er sich denn im internationalen Vergleich jetzt nach der Bundestagswahl?
Harald: Also, die Outperformance habe ich beschrieben. Die ist da und meines Erachtens dürfte die zunächst auch anhalten. Ich bin da so ein bisschen vorsichtig, so dass in das Langfristige zu übertragen. Da muss noch viel passieren.
Ich habe natürlich aufgrund der Größe den Fokus auch bisher gehabt auf dem US-Aktienmarkt. Also das ist ein Eldorado. Das ist für Händler, für Trader der Markt gewesen und meines Erachtens wird das auch noch bleiben. Auch im großen Ganzen einfach von der Liquidität, die da ist, von der Dynamik der Trends, die da ist.
Und auch Fakt ist, dass die Sektorvorgaben des US-Aktienmarkts am Folgetag bei uns in Europa, davor in der Nacht in Asien, eben nachgebildet werden. Aufgrund der Größe sind die der Pacemaker, Schrittgeber, und das wird bei uns dann nachvollzogen.
Aber ich sehe seit ein paar Wochen – vor ein paar Wochen, davor waren wir lange bullisch für den US-Aktienmarkt – sind wir direkt gewechselt auf bärisch. Und das mache ich eigentlich selten, forcierte bärische Ansage. Aber es sind so Informationen, statistische Informationen, was ich mache, ist ja letztendlich auch Trading.
Das sind statistische Informationen, die ich zusammentrage, die dann so ein gesamtes Mosaik ergeben. Natürlich so ein bisschen heterogen, man muss auch abwägen, aber sie ergeben so ein Gesamtbild der Einschätzung.
US-Tech-Aktien und der Einfluss von Zöllen
Harald: Ich habe es schon angesprochen: Beispielsweise der hochzyklische Chipsektor-Index in den USA steht unter Druck. Relevant. Und da kann Trump im Moment machen, was er will. Ich glaube, da hat ihm auch Joe Biden eine Falle gestellt, nämlich dahingehend, dass die davor, während der Amtszeit von beiden, eben diese Restriktionen, die Sanktionen in bestimmten Bereichen, gerade auch im Chipbereich, so angezogen haben, dass man da sogar überzogen hat, dass man da gar nicht mehr noch weiter loslegen kann.
Weil Trump steht ja für Sanktionen und Zölle, will weiter Restriktionen einführen. Und wenn das jetzt noch weiter forciert wird, kippt die Musik. Und das ist im Moment zu sehen meines Erachtens in diesem Sektor.
Und das Verrückte wird sein, dass er wahrscheinlich sogar die Zügel etwas lockern wird. Also das Gegenteil dessen, was er eigentlich vorhatte. Das gilt auch insgesamt bei den ganzen Zollansagen, die er in alle Himmelsrichtungen verschickt und wo man so den Eindruck hat, dass es so ein bisschen jetzt auch zurückrudern muss.
Seit gestern hat er einen wesentlichen Teil der Zölle gegen Mexiko und Kanada zurückgestellt, spricht jetzt davon, dass er respektvoll sein will gegenüber der Präsidentin von Mexiko, Frau Sheinbaum. Und ja, „respektvoll“, also das ist jetzt so ein Ton, wo ich mir sage: Der rudert zurück.
Und wir müssen das genau beobachten. Diese ganzen Maßnahmen, meines Erachtens wird er hier jetzt in die Bredouille kommen, wird sehen, dass er da nicht einfach so loslegen kann und dass das nämlich negative Auswirkungen dann auf den US-Aktienmarkt haben wird.
Und das sieht man eben in den Patterns. Was den Nasdaq, den S&P und den Semiconductor Index anbelangt, also diesen angesprochenen Chipsektor-Index, da sehe ich bärische Signale zunächst einmal.
Wir waren zeitweise sogar short. Ich bin selten short. Das sieht so einfach aus, ist aber wirklich nicht einfach, weil Kurse anders fallen, als sie steigen. Aber wir waren short und es ist einfach so, dass ich dann noch weitere Abgaben, noch einen weiteren Abwärtsrallye erwarte, wenngleich kurzfristig immer wieder deutliche Erholungen auch einschießen können.
Da liegt jetzt natürlich auch so etwas wieder in der Luft. Aber ich bin aus den Shorts raus. Das geht meines Erachtens noch ein gutes Stück weiter runter, und betroffen vor allen Dingen auch der US-Techsektor.
Worst-Case-Szenario für US-Tech-Unternehmen
Harald: Und das ist übrigens auch so ein Punkt für den Worst Case. Das wurde ja auch teilweise schon angesprochen: Dass die EU, wenn es zu einer massiven Eskalation dieser Zoll-Auseinandersetzung kommt, dann diese großen US-Techunternehmen, Internetunternehmen, adressieren wird.
Man darf nicht vergessen: 41 Prozent der Umsätze von S&P-500-Unternehmen kamen im Jahr 2024 aus dem Nicht-US-Raum, also aus dem internationalen Raum. 41 Prozent Umsatz-Exposure auf der Welt sozusagen. Und die sind angreifbar.
Aber das wäre Worst Case. Das wäre wirklich eine sehr, sehr starke Eskalation.
US-Wahlzyklus und weitere Marktentwicklung
Harald: Und wir sehen aber, um auf die Frage zurückzukommen: Wie sind denn jetzt die großen Trends? Wie dürfte sich diese Outperformance der Europäer und die Underperformance derzeit der Amerikaner, wie dürfte sich das fortsetzen?
Also, ich gehe davon aus, dass es sich fortsetzt und dass wir im Jahr 2025 – das ja statistisch auch gesehen in diesem Vierjahreszyklus, diesem US-Präsidentschaftszyklus – statistisch gesehen eben ein schwächeres Jahr haben. Das ist einfach auch die langfristige Statistik.
Das US-Wahljahr nach der Wahl ist schwächer, ist volatiler. Da kann es zwischenzeitlich zu starken Korrekturen kommen. Ja, das ist also, was diese langfristige Statistik da auch so aussagt.
Michael: Man sagt ja über den Deutschen immer, dass er gerne in Deutschland anlegt. Aber wir sehen natürlich bei unseren Kunden auch, dass der US-Markt total im Fokus steht. Insofern kann ich das nachvollziehen, was du sagst, wo du ja selbst auch sagst: dein Fokus, logischerweise liquidester Markt und so weiter.
Was wir sehen, und das hat sich wirklich auch gewandelt: Ich bin ja auch schon, weiß ich, seit 30 Jahren jetzt in der Online-Brokerage-Industrie. Und dieser Fokus, dass fast 50 Prozent der Orders irgendwie jetzt nach US geht, das ist schon krass.
China, DeepSeek und die Konkurrenz im Tech-Sektor
Michael: Was ich aber auch glaube, ist durch – du hast das gesagt mit Biden und den Chips – ich meine, die Chinesen, man sieht es ja an DeepSeek und so, die fühlen sich ja erst recht angestachelt. Sie wollen natürlich eigentlich freien Welthandel. Das würde ich denen auch unterstellen. Aber wenn sie natürlich dann irgendwo abgeschnitten werden von, ich sage mal, neueren Chips, dann stachelt die das natürlich umso mehr an, ihre eigene Entwicklung hochzufahren.
Und wenn man da sieht, dass natürlich auch gerade jetzt die Mobilfunkfirmen, Huawei und so, mit ihren Chips – da haben die ja auch brutal nachgelegt. Und man sieht halt auch bei DeepSeek, dass die Chinesen da durchaus Ressourcen zusammenbündeln können, um dann etwas auf die Beine zu stellen.
Ich weiß nicht, wie hoch der Börsenwert von Nvidia runtergefallen ist, als DeepSeek rauskam.
Harald: DeepSeek ist natürlich das Typische. Das ist ja auch die Strategie in anderen Bereichen gewesen, im Solarsektor, im Bereich der elektrischen Fahrzeuge. Die Chinesen gehen über den Preis. Die gehen über den Preis und bieten da aber mittlerweile sehr kompetitiv, was die Funktionalität der Produkte anbelangt. Das ist ja nicht mehr alles Billigkram oder so, sondern da sind die ja mit vorne dabei.
Und bei DeepSeek ist es so, dass, wenn die Angaben auch nur annähernd stimmen, dass die da mit erheblich weniger Ressourcen, aber wirklich viel weniger, einen Bruchteil, da etwas auf die Beine stellen, was beispielsweise jetzt ChatGPT wirklich massiv Konkurrenz macht.
Massiv nach wie vor. Die Downloadraten sind hoch. Ich nutze das zusätzlich auch. Ja, und ich will immer sehen: Wie ist es wirklich? Da wird viel berichtet, hier und da. Ich will wirklich selbst sehen und ausprobieren.
Das Ding ist gut. Ich finde jetzt die US-Modelle in vielen Belangen noch besser, aber es gibt auch einige Belange, da finde ich, dass DeepSeek nicht schlecht ist. Also, es ist auf jeden Fall kein Firlefanz und es ist viel günstiger auf die Beine gestellt worden und wird viel günstiger angeboten.
Und es ist meines Erachtens echt ein Problem für die großen US-Techunternehmen, für die Internetunternehmen. ChatGPT, die wollen ja auch ihre Sprachmodelle monetarisieren. Die wollen damit Geld machen.
Michael: Ja, eben.
Harald: Ja, bei den Bewertungen und bei den Investitionen, die da getätigt worden sind, und da grätscht China jetzt rein mit ihrem eigenen. Da gibt's noch andere Modelle.
Michael: Ja, ich habe das am Wochenende, als das losging, verfolgt. Das ist groß gemacht worden und das hat so eine Welle gemacht in den Medien. Das sind US-Experten gewesen, die das besprochen haben und die gesagt haben: Was ist denn da los? Was geht denn da ab jetzt? Das Ding ist ja, das kann ja wohl nicht sein.
Das waren US-Experten auf dem Gebiet, die sich DeepSeek angeschaut haben. Aber es gibt noch andere Modelle von Alibaba und von Tencent, die – nach deren Aussagen, das habe ich zum Beispiel jetzt noch nicht ausgetestet, weil es gibt mir da so viele Modelle – besser sein sollen als DeepSeek und auch mit wenig Ressourcen auf die Beine gestellt worden sein sollen.
Harald: Also, das ist Konkurrenz. Brutal. Da hat zum Beispiel Elon Musk auch recht gehabt. Der hat gesagt, jetzt im Bereich der Elektrofahrzeuge: Das ist ein Höllenfeuer an Konkurrenz da. Und wenn wir da nicht mit Sanktionen gegen reagieren werden, werden ganz viele internationale Autobauer kaputtgehen.
Wie Harald KI für seine Analysen nutzt
Michael: Ja, noch mal zu KI gefragt: Wenn du sagst, du nutzt das, also du nutzt das quasi auch für dich, für deine Analyse, um noch mal eine Meinung abzusichern? Oder wie gehst du daran bei den ChatGPTs und DeepSeeks der Welt?
Harald: Ja, also eine Meinung, das geht leider noch nicht, dass man sagen kann: So, was ist denn da gut und schlecht? Dafür ist es viel zu oberflächlich.
Aber man kann sich Texte schnell zusammenfassen lassen. Und ich meine, diesen Trend – die FAZ, als ich die früher gelesen habe bei meiner Oma und bei meinen Tanten, das ist ein halbes Buch, was da rauskommt. Die Zeitung wirklich. Und die Texte sind lang. Und ich habe mir immer gesagt beim Überfliegen: Das kann man doch viel kürzer formulieren.
Auf was die – also jetzt an die Journalisten gerichtet – diese Gedanken: Die sind viel zu lange, die Texte. Ihr könnt die Punkte wirklich in einer kurzen Twitter-Nachricht, wie auch immer, könnt ihr das zusammenfassen. Das geht doch.
Und das ist zum Beispiel etwas, dass ich dann ja auch eine große Publikation, großes Research von Goldman, JPMorgan, Deutsche Bank und so weiter, dass ich das dann da reingebe und ich kriege eine gute Zusammenfassung, eine richtig gute Zusammenfassung. Das können sie.
Und ja, also dafür verwende ich das. Und das einfache Bearbeiten von Texten, dass das sehr schön, dann dieser Feinschliff, formulierungstechnisch auch richtig gut gemacht wird. Und da ist es eine ganz, ganz große Hilfe, muss ich sagen.
Und dass man sich auch eine gewisse Expertise in bestimmten Bereichen im Grunde genommen über einen Assistenten aneignen kann. Wo man früher jemanden angerufen hat, wo man gesagt hat: Ah ja, da kenne ich jetzt jemanden, der ist da fit, was die Telekommunikation anbelangt, und hab dann mal reingehört. Aber hier jetzt kriege ich dann schon auch Expertise, wird dann zusammengetragen und in eine Botschaft, in einen Text zusammengefasst. Das hat schon Hand und Fuß. Das gefällt mir wirklich, wirklich gut.
Wo findet man Harald Weigand?
Nina: Ja, spannend. Also, ich glaube, wir können noch stundenlang mit dir weitersprechen. Wir sind so ein bisschen – wenn ich auf die Uhrzeit schaue – am Ende. Harald, wenn du vielleicht noch mal so ein bisschen Eigenwerbung machen willst: Wenn jetzt unsere Hörer mehr von dir erfahren wollen und mehr von dir lesen oder Analysen bekommen wollen, vielleicht kannst du uns noch mal sagen. Wir würden das auch in den Shownotes verlinken. Wo findet man dich genau? Wahrscheinlich natürlich Stock3, aber vielleicht kannst du da einfach noch ein bisschen was zu sagen.
Harald: Ja, also das ist, denke ich mal, Stock3. Wenn man auf die Seite geht, wird man mich dort relativ schnell finden. Einmal bei den Kurzanalyse. Da geht's mir wirklich darum, kurz und prägnant zu sagen: Da geht's lang, da ist Bewegung, dort müsst ihr hinschauen.
Und das zum einen dann im begleitenden, flankierenden Stock3-Terminal. Da habe ich über 100.000 Follower, Traderinnen und Trader, die mir da folgen. Das sind aktivere Leute, wo ich Trades vorstelle, also wo ich wirklich zeige: Da gehe ich jetzt rein, da gehe ich raus, hier mache ich was kurzfristig.
Vielleicht auch mal so als zusätzliches, wobei ich den Leuten, gerade den Berufstätigen, immer sage: Ja, macht das in einer höheren Zeitebene. Da steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Erfolg habt mit den Transaktionen. Da gibt's Studien, eindeutige Studien, die darauf hinweisen. Macht das Zeitfenster etwas auf mit den Trades und nicht intraday. Eher nicht aus meiner Sicht.
Weil da gibt's einige Spezialisten, die das beherrschen, aber es sind nicht so viele. Und genau für die stelle ich dort Trades vor.
Also, da zeige ich, wie man das handeln kann und den ganzen Plan auch, wo man die Reißleine ziehen muss. Weil das ist überlebenswichtig. Risikomanagement, Money Management, sagt mal so dahin. Und auch die Leute unterschätzen die Gefahr von zu großen Positionen.
Da sagen sie: Oh, das ist die Chance, da gehe ich jetzt mit sehr viel rein. Aber das geht nach hinten los. Das geht nach hinten los. Also, das zeige ich auch auf, wie man ganz konkret das machen kann, in was rein und eben die Eckpläne: Wo muss man raus? Time-Stop eventuell auch. Wenn das nicht springt innerhalb von jetzt einer Woche, bin ich wieder raus und so Sachen.
Und das, wie gesagt, Stock3. Da ganz einfach eingeben: Stock3 bei Google und vielleicht meinen Namen noch, Weigand, und dann kommt er sofort auf die Seite.
Michael: Ja, also wir verlinken das auf jeden Fall in den Shownotes und dann ist das ein Klick und die Hörer sind bei dir. Harald, super. Vielen Dank. Ich denke mal, dass wir das auf die Liste nehmen, dass wir das noch mal fortsetzen mit dir. Das war super spannend.
Harald: Vielen Dank für den Podcast. Hat mich sehr gefreut und ja, vielen Dank für die Einladung. Bis zum nächsten Mal.
Michael: Bis dann.
Nina: Danke schön, tschüss.
justTRADE. So einfach geht Investieren.

Dieser Beitrag dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Kapitalanlagen unterliegen Wertschwankungen und allgemeinen Kapitalmarktrisiken. Der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen; Verluste bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals sind möglich.