Börsentalk #58 - Flexible Staking – so funktioniert‘s
In dieser Podcast Folge sprechen Michael und Nina über aktuelle Krypto-News bei justTRADE. Sie geben einen Einblick in das Staking von Kryptowerten und welche Zinssätze zu erwarten sind. Doch das Krypto-Angebot bei justTRADE wird nicht nur mit Flexible Staking erweitert.
Michael gibt eine Vorschau auf die neuen nativen Kryptowerte, die das Angebot von justTRADE schon bald massiv verstärken werden. Mit den neuen Werten wird sich das Angebot an nativen Kryptowerten mehr als verdoppeln. Welche Werte dabei sind, erfährst du im Podcast.
Zum Schluss gehen Michael und Nina noch auf die MiCA-Verordnung und ihre Auswirkungen für Anleger ein. Diese wird bis Ende des Jahres umgesetzt und soll den Handel und die Verwahrung von Kryptowerten innerhalb der EU transparenter, sicherer und für den Anleger besser kontrollierbar machen.
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Nina: Ja, Podcast Börsentalk Folge 58. Hallo, Michael.
Michael: Hallo, Nina.
Nina: Wir haben ja heute mal keinen Gast, sondern sind nur zu zweit. Und das liegt daran, dass wir ein paar Krypto-News bei uns bei justTRADE haben. Und zwar haben wir jetzt etwas ganz neu freigeschaltet, und zwar das Staking. Vielleicht kannst du einfach mal sagen, was man unter Staking versteht.
Erklärung: Staking
Michael: Klar, genau. Ja, das ist wirklich was Tolles. Also Staking ist sozusagen ein Teil des sogenannten Proof-of-Stake-Konsensmechanismus.
Also, es gibt ja die Proof-of-Work-Kryptowerte wie zum Beispiel Bitcoin und dann gibt's die Proof-of-Stake-Kryptowerte wie zum Beispiel Ethereum. Und Staking ist am Ende so ein Mechanismus, der es quasi ermöglicht, dass Inhaber von Kryptowerten passive Erträge verdienen können.
Und das erfolgt eben darüber, dass man seine Coins für eine gewisse Zeit in dem Netzwerk einsperrt, also sogenannt staked, und damit trägt man gleichzeitig zur Sicherung und zur Validierung der Blockchain bei.
Also am Ende ist es quasi die Belohnung dafür, dass ich meine Kryptowerte sozusagen stake. Die Staking-Rewards sind dann die Belohnung dafür.
Das kann man so ein bisschen vergleichen: Bei Bitcoin gibt's ja die sogenannten Miner, die eben diese Aufgaben lösen und dann, wenn sie die Aufgabe gelöst haben, einen Bitcoin kriegen. Und das sind eben bei den Proof-of-Stake-Kryptowerten die sogenannten Validatoren, die eben dann neue Blöcke erstellen und die Transaktionen bestätigen.
Und am Ende gilt so eine Faustregel: Je mehr Coins quasi gestaked werden von einem Teilnehmer oder von einem Validator, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er auch ausgewählt wird und sozusagen dann diese Rewards bekommt.
Und die Belohnung sind eben dann neue Coins aus der Transaktion.
Zinssätze
Nina: Mhm. Wie sehen denn da die Zinssätze aus?
Michael: Genau. Also das Ganze setzt ja unser Kryptoverwahrer Tangany um. Also wir leiten sozusagen die Anfragen von den Kunden da weiter. Insofern: Die Zinssätze, die schwanken recht stark. Es gibt grobe Schätzwerte, Richtwerte, also es ist keine Garantie. Aber ich sag mal, so ganz grob kann man sagen, im Moment liegen die je nach Kryptowert so zwischen 1 % und 1,2 % p. a. Und die werden dann quartalsweise in Form von Kryptowerten gezahlt und eingebucht.
Nina: Mhm. Spannend. Was muss man denn da jetzt beachten beim Staking?
Flexible Staking
Michael: Na ja, am Ende gilt: Das geht aktuell für drei Kryptowerte, die wir im Angebot haben, also für Ethereum, Solana und für Cardano.
Und man kann halt im Bereich „Flexible Staking“ für Kryptowährungen das individuell für den Kryptowert einstellen und kann halt sagen: Okay, ich will bei Ethereum beispielsweise staken, bei Solana nicht. Und das ist am Ende schon der ganze Zauber.
Was man halt in Summe noch sagen kann, ist, dass es ein sogenanntes Flexible Staking ist. Also normalerweise ist Staking ja so, dass die Kryptowerte wirklich weggeblockt sind und ich auch mit den Kryptowerten nichts mehr machen kann. Die sind dann für die Zeit des Stakings geblockt.
Und Tangany erlaubt eben so eine Art Flexible Staking. Das heißt, ich kann jederzeit meine Kryptowerte verkaufen, komme also ran. Aber im Gegenzug dafür werden halt nicht 100 % gestaked, sondern die machen über diverse mathematische Modelle gewisse Abschläge, um im Zweifel genug Kryptowerte zu haben, sodass der Handel davon nicht beeinträchtigt ist.
Und das ist sozusagen das, was man beachten muss. Also, es werden nicht 100 % gestaked, sondern eben mit Abschlag. Und das hängt so ein bisschen dann auch vom Kryptowert ab. Aber in Summe eine gute Sache.
Nina: Mhm. Ja, mega, dass wir das jetzt auch freigeschaltet haben. Das ist, glaube ich, ziemlich spannend, oder?
Michael: Auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Wir sind auch vorne dabei wieder, als einer der ersten Onlinebroker, die das machen. Also, das freut mich sehr, dass wir das anbieten können.
Neue Kryptowerte
Nina: Ja. Mega cool. Und wir haben ja nicht nur das, wir haben ja sogar noch mehr. Und zwar werden ein paar neue Kryptowerte kommen. Kannst du uns da vielleicht auch schon einen kleinen Einblick geben, was uns da erwartet?
Michael: Ja, sogar das „Paar“ ist nicht großgeschrieben, sondern kleingeschrieben.
Und aktuell ist es ja so, dass wir 29 native Kryptowerte haben und wir sind jetzt dran, dass in Kürze, ich sag mal grob, mehr als 35 neue Kryptowerte kommen.
Das ist in der Tat viel. Also, das ist mehr als eine Verdoppelung. Aber wir haben ja auch ein bisschen länger gewartet. Und das ist, ich sag mal, ganz bunt von, ich sag mal, ein Beispiel vielleicht: Arbitrum, PancakeSwap, Sandbox, Tron, Sui.
Also, da sind wirklich viele dabei, wo auch Kunden vorher immer geschrieben haben: Mensch, könnt ihr nicht mal den Kryptowert prüfen, ob ihr den aufnehmt?
Also in Summe, wie gesagt, 38 neue Kryptowerte ganz grob. Da sind wir noch in der Feinabstimmung und die werden dann sukzessive in der nächsten Zeit freigeschaltet.
Nina: Ja, das ist ja auch krass. Da erweitern wir unser Angebot ja doch schon mal um ein ganzes Stück. Also, das ist schon, glaube ich, ganz cool. Und ja, bin gespannt, wie das ankommt.
Da können wir ja noch mal in einer anderen Podcast-Folge noch mal vielleicht mehr drauf eingehen. Mal schauen.
Michael: Auf jeden Fall.
MiCA-Verordnung
Nina: Genau. Und dann noch ein dritter Punkt, und zwar die MiCA-Verordnung. Wir haben da ja schon von gesprochen, zum Beispiel in der allerersten Podcast-Folge, die wir jemals aufgenommen und publiziert haben. Kannst du uns da noch mal einen ganz kurzen Blick drauf geben, was das für Anleger bedeutet?
Michael: Also MiCA ist die Verordnung für Kryptowerte in Europa. Und es geht halt in Summe darum, dass der ganze Handel und die Verwahrung und alles innerhalb der EU transparenter, sicherer und für den Anleger besser kontrollierbar werden soll.
Das schützt am Ende den Anbieter, den Endkunden vor unseriösen Anbietern und macht es aber auch für Hersteller oder für die Broker einfacher, innerhalb der EU Krypto-Services und Dienstleistungen anzubieten.
Also in Summe soll es auch alles etwas unbürokratischer werden. Und das soll auch langfristig sozusagen das Vertrauen in den Kryptomarkt stärken.
Die MiCA-Verordnung ist seit 2024 in mehreren Stufen in Kraft gegangen und regelt halt die Zulassung, Aufsicht und Transparenz der Anbieter und Emittenten.
Und dadurch wird halt ein einheitlicher Rechtsrahmen und sicherer Rechtsraum geschaffen, der als Ziel hat, Missbrauch, Betrug, Geldwäsche und auch Marktmanipulation zu vermeiden oder deutlich zu erschweren.
Und insofern gibt's jetzt eine Deadline Ende des Jahres, wo man dann MiCA-compliant werden muss.
Und bei uns ist das Beispiel so, dass unser Kryptoverwahrer Tangany jetzt schon der MiCA-Verordnung unterliegt. Und aus diesem Grund haben wir ja allen Kunden Anfang November – das fing an – so ein Hinweisfenster ins Web-Trading und in der App geschaltet, wo man dann sozusagen dieser MiCA-Verordnung zustimmen konnte.
Am Ende ändert sich an den ganzen Bedingungen gar nichts, aber es ist eben dann MiCA-compliant. Und insofern ist Tangany sozusagen der erste Partner, der jetzt von uns MiCA-compliant ist. In Kürze folgt dann auch noch die Zutan und auch unser Crypto-Marketmaker H, sodass dann eben bis spätestens Ende des Jahres alle beteiligten Parteien dieser MiCA-Verordnung unterliegen.
Nina: Mhm. Das heißt, für den Kunden im Endeffekt erstmal bei uns nicht so viel Neues, außer dass man da einmal zustimmt. Aber natürlich trotzdem ja eine Erleichterung generell auch mit anderen Anbietern und so, oder?
Michael: Genau. Also für den Kunden ändert sich bei uns gar nichts. Also auch, ich sag mal, es werden irgendwie die Preise – also heute bezahlt man ja die Gebühren vielfach über den Spread. Das ist zukünftig so ein bisschen unterteilt zwischen einer Gebühr und dem Spread.
Dadurch sinkt der Spread, aber für uns in Summe ändert sich für unseren Kunden gar nichts. Es bleibt also alles gleich bei den 30 Basispunkten Minimum Fee. Es wird nur anders ausgewiesen.
Also insofern wird's für den Kunden an der Stelle für den einen oder anderen vielleicht transparenter. Ich finde das eigentlich immer ganz gut, als es noch im Spread war. Aber das ist halt gemäß Verordnung eben so, dass es anders ausgewiesen werden muss.
Aber für den Kunden in Summe ist die Regulation, glaube ich, von Vorteil. Und für die Anbieter letztendlich auch. Weil wer, ich sag mal, über europäische Grenzen, also innerhalb der europäischen Grenzen über Ländergrenzen hinweg Geschäfte machen will, für den wird das deutlich einfacher, weil es halt ein einheitlicher Rechtsrahmen ist.
Und bisher, vor MiCA, hat jedes Land das halt selber reguliert. Und da musste man halt für jedes Land die entsprechenden lokalen Gesetze und Regulierungen beachten. Und mit MiCA ist das, finde ich, dann schon ein riesiger Vorteil. Es ist halt wirklich ein einheitlicher Rechtsrahmen innerhalb von Europa.
Nina: Ja, das ist ja schon auf jeden Fall ein Vorteil, wie du sagst.
Michael: Genau.
Nina: Ja, vielen Dank, Michael, für die Beantwortung der Fragen und auch für die Übermittlung der Neuigkeiten, die wir haben.
Michael: Genau. Ja, ich glaube wirklich, dass wir unser Kryptoangebot jetzt noch mal deutlich aufgewertet haben.
Also zum einen, wie gesagt, Staking. Auch da, glaube ich, sind die drei Kryptowerte nicht das Ende der Fahnenstange. Auch da wird Tangany sicherlich den einen oder anderen Kryptowert unter Beobachtung haben, sodass man den vielleicht dann auch noch mal staken kann.
Ich will nicht vergessen, wir haben ja heute auch Krypto-ETPs im Angebot. Auch da gibt es ja Produkte, die Staking eingebaut haben. Also das kann für den einen oder anderen Anleger ja auch durchaus interessant sein, dass man eben mit Krypto-ETPs sozusagen das Staking macht, was in dem Produkt eingebaut ist. Dadurch reduzieren sich da ja auch noch mal die Produktkosten.
Also, ich glaube, in Summe ist unser Kryptoangebot wirklich top und da können die Kunden, glaube ich, wirklich stark profitieren.
Verabschiedung & Outro
Nina: Ja, das denke ich auch. Vielen Dank.
Michael: Alles klar. Bis zum nächsten Mal.
Nina: Bis dann. Tschüss.
Michael: Tschüss.
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